Mann verbrennt Frau bei lebendigem Leib – Prozessstart

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Frankreich,

In Bordeaux hat der Prozess gegen einen 48-Jährigen begonnen, der seine von ihm getrennte Ehefrau brutal ermordet haben soll.

mord
In Frankreich begann der Prozess gegen einen Mann, der seine Ex-Frau erschoss und verbrannte. (Symbolbild) - AFP

In Frankreich hat der Prozess gegen einen Mann begonnen, der seine von ihm getrennt lebende Ehefrau auf der Strasse niedergeschossen und bei lebendigem Leib verbrannt hat. Der 48-Jährige ist vor Gericht in Bordeaux wegen Mordes angeklagt. Ihm droht die Höchststrafe von 30 Jahren Haft.

Der Mann soll der 31-Jährigen vor knapp vier Jahren an ihrer Wohnung im südwestfranzösischen Mérignac aufgelauert und ihr mit einer Pistole in beide Beine geschossen haben, als sie die Kinder aus der Schule abholen wollte. Vor den Augen entsetzter Nachbarn überschüttete er die Frau mit Benzin und setzte sie in Brand. Anschliessend legte er auch in der Wohnung der Frau Feuer.

Angeklagter wegen häuslicher Gewalt vorbestraft

Ersthelfern und dem Notarzt gelang es nicht, das Leben der Frau zu retten. Der Mann wurde kurz darauf gefasst. Er habe die Frau, die die Scheidung eingereicht habe, bestrafen, aber nicht töten wollen, sagte er später zu den Ermittlern.

Das Opfer hatte den Mann zuvor mehrfach wegen häuslicher Gewalt angezeigt. 2020 war er nach dem Versuch, die Frau zu strangulieren, zu einer neunmonatigen Haftstrafe verurteilt worden. Die grausame Tat hatte in ganz Frankreich damals grosses Entsetzen ausgelöst. Für Empörung sorgten auch Versäumnisse von Polizei und Justiz beim Schutz der bedrohten Frau.

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