Mann stirbt wohl an Vergiftung in Berghütte nahe der Schweiz
Ein 35-jähriger Mann aus Mailand ist in der Nacht auf Sonntag vermutlich an einer Kohlenmonoxidvergiftung in einer italienischen Alphütte nahe der Schweizer Grenze gestorben. Fünf weitere Menschen wurden verletzt, eine 19-jährige Freiwillige befand sich in kritischem Zustand.
Das Unglück ereignete sich auf der Alpe Devero in der Nähe des Walliser Binntals auf rund 1980 Metern über Meer. Die abgelegene Hütte ist nur schwer erreichbar. Die schwer verletzten Betroffenen wurden mit Rettungshelikoptern ausgeflogen. Die 19-Jährige wurde wegen ihres kritischen Zustands in das Niguarda-Krankenhaus nach Mailand gebracht, das grösste Spital der Metropole.
Der Verstorbene war über eine Organisation als freiwilliger Hirte auf der Alp tätig war. Er unterstützte dort während der Sommersaison die Viehhalter. Unter den weiteren Betroffenen sind nach ersten Erkenntnissen der Alpwirt und dessen Vater sowie zwei Mitarbeiter eines örtlichen Landwirtschaftsbetriebs.
Die Ursache des Unglücks war am Sonntagnachmittag noch nicht ganz geklärt. Nach ersten Ermittlungen dürfte ein defekter Boiler das geruchlose und hochgiftige Kohlenmonoxid freigesetzt haben. Die Ermittlungen laufen.
Die Hütte liegt im Gebiet Alpe Buscagna im Deverotal in der Provinz Verbano-Cusio-Ossola, wenige Kilometer von der Schweizer Grenze entfernt.










