Nach dem Suizid einer von Impfgegnern unter Druck gesetzten österreichischen Ärztin haben Aktivisten für Montag in der Wiener Innenstadt eine Gedenkveranstaltung angekündigt. Dort soll mit einem Lichtermeer ab 20.30 Uhr still der Verstorbenen gedacht werden, wie der Initiator der Aktion #YesWeCare, David Landau, auf Twitter schrieb. Am Sonntagabend wollten Betroffene schon in der Stadt Steyr in Oberösterreich eine Mahnwache abhalten. Vor der Praxis der Ärztin in Oberösterreich und dem Gesundheitsministerium in Wien wurden zahlreiche Blumen niedergelegt und Kerzen angezündet.
Ärztin mit Stethoskop
Ärztin mit Stethoskop - AFP/Archiv
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Das Wichtigste in Kürze

  • Die Ärztin hatte ihre Praxis wegen Morddrohungen durch Gegner der Corona-Massnahmen geschlossen.

Sie fühlte sich nach Angaben aus ihrem Umfeld nicht genügend von Polizei und Behörden gegen die Angriffe geschützt. Die Medizinerin hatte über längere Zeit Polizeischutz erhalten, nach eigenen Angaben aber auch selbst rund 100'000 Euro für Schutzmassnahmen ausgegeben. Ihr Tod wurde am vergangenen Freitag bekannt. Die Polizei ermittelt wegen der Drohschreiben weiter gegen Unbekannt. Es werde auch nach dem Tod weiter ermittelt, hiess es von der Staatsanwaltschaft.

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