«Made in Germany» hat bei Verbrauchern weltweit besten Ruf

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Deutschland,

Produkte aus Deutschland stehen einer aktuellen Umfrage zufolge auf Platz eins der weltweiten Konsumentengunst. Auf Platz zwei stehen Waren aus Italien gefolgt von Grossbritannien und Frankreich.

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Ein Logo mit der Aufschrift «Made in Germany». Foto: Karl-Josef Hildenbrand - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Herkunftsangabe «Made in Germany» bleibt für deutsche Exporteure ein wichtiges Verkaufsargument.

Produkte aus Deutschland stehen einer aktuellen Umfrage zufolge auf Platz eins der weltweiten Konsumentengunst.

Gut die Hälfte aller Befragten hat einen positiven Eindruck von Produkten aus Deutschland, ergab die am Montag vorgelegte Studie des Meinungsforschungsinstituts YouGov und der britischen Cambridge University. Nur sechs Prozent sahen ein negatives Image. Daraus ergibt sich ein positives Ergebnis von 45 Punkten für Produkte «Made in Germany».

Auf Platz zwei stehen Waren aus Italien (38 Punkte) gefolgt von Grossbritannien und Frankreich (jeweils 34). Japanische Waren (33) belegen Platz fünf und werden im Schnitt deutlich besser bewertet als die des Konkurrenten Südkorea auf Platz neun (5).

Zu in China hergestellten Produkten haben der Umfrage in 23 Ländern zufolge durchschnittlich 44 Prozent der Befragten eine negative Meinung. Das ist beinahe das Dreifache der 15 Prozent, welche positiv über chinesische Produkte denken. Dies gibt Produkten mit dem Stempel «Made in China» einen Wert von minus 29 und somit den niedrigsten aller abgefragten zwölf Produktionsnationen.

«Unsere Studie zeigt, dass bei der Wahrnehmung von Produkten deren Herkunft weiterhin eine wichtige Rolle spielt», sagte Philipp Schneider, Marketingchef bei YouGov Deutschland. Das Label «Made in Germany» habe international noch eine hohe Relevanz. Spannend sei die weitere Entwicklung der weniger positiv wahrgenommenen Labels wie etwa «Made in China», da besonders bei der Unterhaltungselektronik chinesische Marken immer öfter bei Verbrauchern punkteten.

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