In Klettgau-Griessen nahe der Schweizer Grenze wurde am Montagmorgen ein Mädchen auf dem Schulweg sexuell missbraucht. Der Täter ist unbekannt und flüchtig.
Griessen
In Griessen ist es zu einem sexuellen Übergriff auf ein Mädchen gekommen. - Google Maps

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Täter täuschte dem Mädchen vor, einen Covid-19-Test machen zu müssen.
  • Anschliessend ist es in Griessen zu dem sexuellen Übergriff gekommen.
  • Zeugen sollen sich bei der Kriminalpolizei Freiburg melden.

Nahe der Grenze zu Schaffhausen ist es am Montagmorgen, dem 18. Oktober 2021, zu einem sexuellen Übergriff auf ein Mädchen gekommen. Ein unbekannter Täter hat das Kind um etwa 7:30 auf dem Schulweg in Griessen angesprochen.

Der Mann gaukelte vor, von der Schule beauftragt worden zu sein, einen Covid-19-Test durchzuführen. Anschliessend habe er das Mädchen sexuell missbraucht. Tatort war ein nicht einsehbarer Fussweg zwischen einem Wohngebiet und der Grundschule Griessen.

Der Tatverdächtige soll etwa 1,70 bis 1,80 Meter gross sein und ist um die 50 Jahre alt. Zudem hat er kurze braune Haare, trug blaue Jeans, hat keinen Bart, keine Brille und sprach Deutsch ohne erkennbaren Akzent.

Zeugen bei Polizei melden

Das Kriminalkommissariat Waldshut-Tiengen hat die Ermittlungen aufgenommen und wendet sich an die Öffentlichkeit: Wer hat verdächtige Beobachtungen gemacht oder kann sonstige Hinweise zum Täter geben? Auch werden Eltern gebeten, mögliche Hinweise ihrer Kinder ernst zu nehmen und im Verdachtsfall Kontakt mit der Polizei aufzunehmen.

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Freiburg rund um die Uhr entgegen (Tel. 07761 934-500).

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