Gewerkschaft Ufo: Keine weiteren Warnstreiks in dieser Woche

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    Deutschland,

    Der Lufthansa ist es am Sonntag nicht gelungen, die Warnstreiks ihrer Flugbegleiter ins Leere laufen zu lassen. Mittlerweile ist der Flugbetrieb aber wieder normal angelaufen.

    Leere Check-in-Schalter der Lufthansa auf dem Frankfurter Flughafen bei einem Warnstreik. Foto: Arne Dedert/dpa/Archiv
    Leere Check-in-Schalter der Lufthansa auf dem Frankfurter Flughafen bei einem Warnstreik. Foto: Arne Dedert/dpa/Archiv - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo will in der laufenden Woche auf weitere Warnstreiks im Lufthansa-Konzern verzichten.

    Das habe man nach einer ersten Abstimmung mit den Tarifkommissionen entschieden, sagte der Vize-Vorsitzende Daniel Flohr am Montag in Frankfurt.

    Am Sonntag hatte die Gewerkschaft über einen Zeitraum von 19 Stunden vier Tochtergesellschaften der Lufthansa bestreikt.

    Flohr wertete den Ausstand als Erfolg. Die Zahl der ausgefallenen Verbindungen bezifferte er auf mehr als 150, die Kabinenmitarbeiter hätten sich «mit grosser Mehrheit» an der Arbeitsniederlegung beteiligt. Lufthansa hatte hingegen mitgeteilt, dass sich bei den bestreikten Betrieben mehr als 90 Prozent der Crews zum Dienst gemeldet hätten. Eine exakte Zahl der ausgefallenen Flüge nennt das Unternehmen nicht, hat aber die in Medien genannte Grössenordnung von 100 Ausfällen bestätigt.

    Die Ufo hielt dem Unternehmen vor, den Kunden einen «Bärendienst» erwiesen zu haben, indem man die planmässige Durchführung aller Flüge versprochen habe. Die Passagiere hätten so oftmals erst am Flughafen erfahren, dass ihr Flug zu den gestrichenen Verbindungen gehörte. Allerdings hatte die Ufo den Warnstreik am Sonntagmorgen erst sehr kurzfristig um 13 Stunden bis Mitternacht verlängert.

    Ufo befindet sich bei der Lufthansa-Kerngesellschaft sowie bei den deutschen Töchtern Eurowings, Germanwings, Lufthansa Cityline und Sunexpress in einem Arbeitskampf und hat eine Urabstimmung über unbefristete Streiks eingeleitet. Diese sollen zum 1. November abgeschlossen werden.

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