London: Zehn Monate Haft für falsch abgesetzte Bombendrohung

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Grossbritannien,

Ein Fluggast löste eine falsche Bombendrohung ab um trotz Verspätung mitfliegen zu können. Dafür kassiert er jetzt zehn Monate Haft.

Fluggäste warten nach ihrer Ankunft am Flughafen London Gatwick auf den Zug. (Symbolbild)
Fluggäste warten nach ihrer Ankunft am Flughafen London Gatwick auf den Zug. (Symbolbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Da ein Fluggast zu spät war und noch mitfliegen wollte, löste er eine Bombendrohung aus.
  • Die Polizei nannte den Versuch «lächerlich». Jetzt muss er zehn Monate ins Gefängnis.

Zu spät am Gate und dann gedroht: Wegen einer Bombendrohung auf dem Londoner Flughafen Gatwick muss ein 47 Jahre alter Bibliothekar für zehn Monate ins Gefängnis. Der verspätete Passagier durfte im Mai nicht mehr in eine Maschine nach Los Angeles (USA) einchecken und beleidigte daraufhin zunächst die Angestellten.

Acht Minuten vor dem Start des Flugzeugs in die USA setzte er dann per Handy die Bombendrohung ab, um doch noch mitfliegen zu können. Dabei benutzte er allerdings dieselbe Telefonnummer wie beim Ticketbuchen. Als der in London arbeitende Franzose elf Tage später am selben Flughafen in eine andere Maschine Richtung USA einchecken wollte, klickten die Handschellen.

Die Polizei von Sussex (UK) nannte den Versuch am Donnerstag «lächerlich» und warnte Nachahmer vor den Konsequenzen. Der Täter habe Angst bei Flugpersonal und Passagieren geschürt.

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