London weist Vorwürfe wegen Nord-Stream-Explosionen zurück

    Keystone-SDA
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    Grossbritannien,

    Russland behauptet, die britische Marine hätten die Nord-Stream-Pipelines sabotiert. Grossbritannien weist die Vorwürfe zurück.

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    Das Leck an der Pipeline Nordstream 1, fotografiert am 28. September aus einem Flugzeug der schwedischen Küstenwache. - Swedish Coast Guard/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Russland wirft der britischen Marine die Sabotage an den Ostsee-Gaspipelines vor.
    • Das britische Verteidigungsministerium spricht von «falschen Behauptungen».

    Russland behauptet, die britische Marine sei für die Explosionen an den Ostsee-Gaspipelines Nord Stream 1 und 2 verantwortlich. Grossbritannien weist die Vorwürfe zurück. «Um von ihrem katastrophalen Umgang mit der illegalen Invasion in der Ukraine abzulenken, greift das russische Verteidigungsministerium auf die Verbreitung falscher Behauptungen epischen Ausmasses zurück», twitterte das Verteidigungsministerium in London am Samstag. «Diese erfundene Geschichte sagt mehr über Streitigkeiten innerhalb der russischen Regierung aus als über den Westen.»

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    Zuvor hatte das russische Verteidigungsministerium britischen Kräften vorgeworfen, ukrainische Einheiten bei Drohnenangriffen auf die russische Schwarzmeerflotte angeleitet zu haben.

    «Nach verfügbaren Informationen waren Vertreter derselben Einheit der britischen Marine an der Planung, Bereitstellung und Durchführung des Terroranschlags in der Ostsee zur Sprengung der Gaspipelines Nord Stream 1 und Nord Stream 2 beteiligt», so das Ministerium weiter.

    «Wir wissen alle, dass es die Russen waren»

    «Das ist eine glatte Lüge, und wir wissen alle, dass es die Russen waren», sagte der frühere Royal-Navy-Admiral Chris Parry dem Sender Sky News. «Die russische Propaganda beschuldigt alle anderen immer dessen, was sie tatsächlich selbst getan haben.» Die britische Marine besitze gar nicht die Fähigkeit, die Gasleitungen zu sprengen.

    Ende September waren nach Explosionen in der Nähe der Ostsee-Insel Bornholm vier Lecks an den Pipelines entdeckt worden, die jeweils als Doppelstränge zwischen Russland und Lubmin im Nordosten Deutschlands verlaufen. Unter anderem die EU und die Nato gehen von Sabotage aus.

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