London scheitert erneut mit Anklage gegen Kneecap-Rapper

Keystone-SDA
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Grossbritannien,

Die britische Regierung ist auch im Berufungsverfahren mit dem Versuch gescheitert, einem Rapper des nordirischen Hip-Hop-Trios Kneecap wegen Terrorismusvorwürfen den Prozess zu machen.

ARCHIV - Liam Óg Ó hAnnaidh (Liam O'Hanna oder auch Künstlername «Mo Chara») von der Band Kneecap verlässt das Woolwich Crown Court in London, nachdem die Anklage wegen Terrorismu...
ARCHIV - Liam Óg Ó hAnnaidh (Liam O'Hanna oder auch Künstlername «Mo Chara») von der Band Kneecap verlässt das Woolwich Crown Court in London, nachdem die Anklage wegen Terrorismu... - Keystone/ZUMA Press Wire/Thomas Krych

Ein Gericht hatte den Prozess im vergangenen September wegen formaler Fehler eingestellt. Die Anklage gegen Liam Óg Ó hAnnaidh, der unter dem Künstlernamen Mo Chara auftritt, sei «nichtig», entschied der Richter damals. Diese Entscheidung wurde nun in zweiter Instanz bestätigt.

Dem Rapper wurde vorgeworfen, bei einem Konzert in London eine Flagge der Schiitenmiliz Hisbollah geschwenkt und damit eine Terrororganisation unterstützt zu haben.

Der Vorfall soll sich im November 2024 in einem Konzertsaal in der britischen Hauptstadt ereignet haben. Der Rapper habe den Verdacht erweckt, ein Unterstützer der in Grossbritannien verbotenen proiranischen Schiitenmiliz Hisbollah im Libanon zu sein, so die damalige Mitteilung der Metropolitan Police.

Die Band hatte sich immer gegen die Vorwürfe gewehrt und argumentiert, diese seien politischer Natur und würden darauf abzielen, Kneecap zum Schweigen zu bringen.

Die Rapper sind für ihre Kritik an der israelischen Kriegsführung im Gazastreifen und ihre klar propalästinensische Haltung bekannt. Mehrere Auftritte der Gruppe waren nach dem Bekanntwerden der Vorwürfe abgesagt worden.

Kommentare

User #5643 (nicht angemeldet)

ich denke er ist linksextremer obwohl die hissbollah ja eher rechtskonservativ ist ein verdrehter mehr nicht, harmlos

User #368 (nicht angemeldet)

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