Baustoffhersteller Amrize wächst im Startquartal um knapp 5 Prozent
Der Baustoffhersteller Amrize hat im ersten Quartal 2026 mehr Umsatz gemacht. Die Profitabilität ging hingegen etwas zurück. Die Jahresprognose wird bestätigt, zudem zahlt das Unternehmen erstmals eine Quartalsdividende aus.

Der Umsatz stieg von Januar bis März um 4,7 Prozent auf 2,18 Milliarden US-Dollar, wie die frühere Holcim-Tochter am Mittwochabend mitteilte. Dabei legte der grössere Bereich Building Materials um 12,9 Prozent zu, während der kleinere Bereich Building Envelope um 9,8 Prozent schrumpfte.
Das Wachstum bei Materials übertraf dabei die Erwartungen der von AWP befragten Analysten, während die Entwicklung bei Envelope klar darunter lag. Grund für den Rückgang war laut Amrize die schwache Nachfrage im Dachbereich, Preisdruck sowie eine vorübergehende Betriebsunterbrechung in einem Werk.
Der um Sonderkosten bereinigte operative Gewinn (Adj. EBITDA) ging um 10,3 Prozent auf 192 Millionen Dollar zurück. Die entsprechende Marge sank auf 8,8 Prozent von 10,3 Prozent im Vorjahresquartal. Mit diesen Zahlen lag Amrize deutlich unter den Schätzungen der Experten.
Unter dem Strich stand ein Reinverlust von 118 Millionen Dollar. In der Vorjahresperiode hatte sich der Fehlbetrag auf 87 Millionen Dollar belaufen.
Die Jahresprognose wird bestätigt: Demnach erwartet das Management für das Gesamtjahr 2026 weiterhin einen Umsatz von 12,29 bis 12,52 Milliarden Dollar und ein adjustiertes EBITDA von 3,25 bis 3,34 Milliarden Dollar. Das Unternehmen hat zudem Preiserhöhungen im April umgesetzt und rechnet mit einer Verbesserung der Ergebnisse im weiteren Jahresverlauf.
Schliesslich kündigt Amrize erstmals die Auszahlung einer Quartalsdividende an. Der Verwaltungsrat habe die Auszahlung von 0,11 Dollar je Aktie per 20. Mai beschlossen. Die Dividende wird aus den Kapitalreserven ausgeschüttet. Ausserdem hat der Verwaltungsrat ein Aktienrückkaufprogramm im Umfang von 1,0 Milliarden Dollar mit einer Laufzeit von 12 Monaten genehmigt.






