Letzter britischer Evakuierungsflug verlässt Sudan
Grossbritannien hat die Evakuierung seiner Bürgerinnen und Bürger aus dem Sudan beendet. Der letzte Flug des britischen Militärs habe das afrikanische Land am späten Samstagabend verlassen, teilte das Aussenministerium in London am Sonntagmorgen mit. «Die britische Regierung führt keine Evakuierungsflüge vom Flugplatz Wadi Saeedna mehr durch.» Insgesamt seien mindestens 1888 Menschen mit 21 Flügen ausser Landes gebracht worden. Dabei handele es in erster Linie um Britinnen und Briten sowie ihre engsten Angehörigen. Schätzungen zufolge könnten sich noch Tausende Briten im Land aufhalten.

Das Wichtigste in Kürze
- Aussen-Staatsminister Andrew Mitchell nannte die Mission in der BBC «äusserst erfolgreich».
Zugleich betonte er: «Wir können angesichts solch gefährlicher Umstände nicht für immer dort bleiben.» Aussenminister James Cleverly kündigte an, weiter auf eine diplomatische Lösung zu drängen, um das Blutvergiessen zu beenden. «Letztendlich ist ein stabiler Übergang zu einer Zivilregierung der beste Weg, um die Sicherheit und den Wohlstand des sudanesischen Volkes zu schützen», sagte Cleverly.










