Lehrerverband für halbe Klassen in Corona-Hotspots

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    Deutschland,

    Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, hat Ländern und Kommunen einen widersprüchlichen Umgang mit den Corona-Regeln für Schulen vorgeworfen.

    In Zeiten der Corona-Pandemie steht die Situation in Kitas und Schulen unter besonderer Beobachtung. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa
    In Zeiten der Corona-Pandemie steht die Situation in Kitas und Schulen unter besonderer Beobachtung. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • «Es sorgt uns, dass diese Richtwerte für verschärfte Hygieneschutzmassnahmen an Schulen komplett ignoriert werden, um Schulen auf Teufel komm raus offen zu halten.»

    Der Regelbetrieb laufe vielerorts weiter, obwohl in Städten und Regionen immer häufiger der kritische Wert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche überschritten werde, sagte Meidinger der «Rhein-Neckar-Zeitung» (Heidelberg). «Bei diesem Wert müsste es eigentlich eine Rückkehr zum Wechselbetrieb mit halbierten Klassen geben.» Er kenne aber kaum eine Kommune, die entsprechend handele.

    «Es sorgt uns, dass diese Richtwerte für verschärfte Hygieneschutzmassnahmen an Schulen komplett ignoriert werden, um Schulen auf Teufel komm raus offen zu halten.»

    Ende vergangener Woche hatte die Kultusministerkonferenz trotz deutlich steigender Corona-Infektionszahlen nochmal bekräftigt, dass Schulen und Kitas möglichst lange offen bleiben sollen. Bei höheren Infektionszahlen könne es sinnvoll sein, die Maskenpflicht auch im Unterricht anzuordnen, hiess es.

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