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    Kreml: Russland lässt sich nicht zum Frieden zwingen

    Keystone-SDA
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    Der Kreml äussert scharfe Kritik an der Rede des ukrainischen Präsidenten vor dem UN-Sicherheitsrat.

    ukraine krieg
    Dmitri Peskow ist langjähriger Sprecher des russischen Präsidenten Putin. (Archivbild) - dpa

    Der Kreml hat den Auftritt des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj vor dem UN-Sicherheitsrat scharf kritisiert. «Die Position, die auf dem Versuch beruht, Russland zum Frieden zu zwingen, ist ein absolut fataler Fehler», sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow. Russland sei ein Anhänger des Friedens, aber nur unter der Bedingung, dass seine Sicherheit gewährleistet sei.

    Zudem müssten die Ziele erreicht sein, deretwegen die Militäroperation in der Ukraine gestartet worden sei. Russland fordert von der Ukraine die Abtretung von Gebieten, den Verzicht auf einen Nato-Beitritt und eine sogenannte Entnazifizierung. Worunter der Kreml wohl die Einsetzung einer von Moskau abhängigen Regierung versteht.

    Selenskyjs Rede provoziert Reaktion

    Selenskyj hatte in seiner Rede vor dem UN-Sicherheitsrat erklärt, dass Kremlchef Wladimir Putin nicht aus freien Stücken den von ihm befohlenen Angriffskrieg beenden werde. Er müsse dazu von der Weltgemeinschaft gezwungen werden.

    Zuletzt hatte Selenskyj angedeutet, dass ein Kriegsende bis Jahresende möglich sei. Dazu sollte unter anderem eine zweite Friedenskonferenz im Herbst gestartet werden, an der diesmal nach Vorstellung Kiews auch Russland teilnehmen soll. Moskau hat seine Teilnahme an einer solchen Konferenz allerdings bereits abgesagt.

    Kommentare

    User #2504 (nicht angemeldet)

    Putins letztes Aufbaeumen - Quo vadis

    User #2902 (nicht angemeldet)

    P. Hat erklärt der Krieg sei nicht wegen einer drohenden Natoerweiterung begonnen worden. Die Ukraine, das grösste Land Eurooas hat weltweit die mächtigste Humusschicht. Für die Welternährung wichtig wie die Bodenschätze der Bergwerke. Die Nato nimmt keine abgewirtschaftete Ostländer auf, die Konflikte mit Nachbarländern haben. Somit wird P. noch jahrzehntelang am Krieg festhalten wollen.

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