Klingbeil: Politiker sollten in Rentenversicherung einzahlen

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    Der deutsche Vizekanzler Lars Klingbeil befürwortet, dass auch Bundestagsabgeordnete in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen.

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    Klingbeil antwortete im Bundestag auf Fragen der Abgeordneten. - dpa

    Vizekanzler Lars Klingbeil hat sich dafür ausgesprochen, dass Politiker wie Bundestagsabgeordnete auch in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. «Ich fände, das wäre ein richtiger Schritt, aber ich will das an dieser Stelle ausdrücklich als meine private Meinung markieren», sagte der SPD-Politiker in der Regierungsbefragung im Bundestag.

    Finanzminister für gemeinsames Rentensystem

    Die schwarz-rote Bundesregierung habe vereinbart, dass eine Kommission Reformvorschläge machen solle. «Aber ein solcher Schritt würde für mich beispielsweise dazugehören», sagte der Finanzminister. «Ich glaube, das wäre sinnvoll und das wäre auch ein wichtiges Signal an die Bürgerinnen und Bürger dieses Landes, dass wir gemeinsam in einem Rentensystem sind.»

    Die neue Arbeits- und Sozialministerin Bärbel Bas (SPD) hatte vorgeschlagen, Beamte in die gesetzliche Rentenversicherung einzubeziehen und ihren Vorstoss mit besseren Einnahmen begründet. Der Koalitionspartner CDU/CSU sieht das kritisch.

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    Kommentare

    User #4218 (nicht angemeldet)

    So, jetzt kann die AFD mal zeigen, ob sie wirklich für den einfachen Bürger einsteht und den Wechsel auf das gesetzliche Rentensystem für alle unterstützt. Oder halt doch auf seine Prfünde nicht verzichten will und nur Maulheld ist.

    User #9244 (nicht angemeldet)

    Ich habe nie verstanden, warum in Deutschland das Alimentationsprinzip gilt, welches die Beamten gegenüber den "normalen" Arbeitern besser stellt. Dies ist ein alter Zopf, welcher schon lange abgeschnitten sein sollte. Aber da die Bürger in Deutschland nicht wie in der Schweiz durch ein Initiativrecht dies ändern können, werden die Profiteure dieses Systems, die Politiker und Staatsangestellten (=Beamte) dies sicher nicht ändern. Die Arbeiter welche schlechter gestellt sind, werden weiterhin mit ihren Steuergeldern die grosszügigen Penisonen der "Obrigkeit" finanzieren.

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