Kirchen in Deutschland schrumpfen: 660'000 Mitglieder weniger

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    Die Zahl der Katholiken und Protestanten in Deutschland ist gesunken – Kirchen haben wesentlich weniger Mitglieder.

    Immer weniger Menschen sind Mitglied in einer Kirche (Symbolbild).
    Immer weniger Menschen sind Mitglied in einer Kirche (Symbolbild). - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die katholische und evangelische Kirche in Deutschland verzeichnen weniger Mitglieder.
    • Zusammen sollen sie etwa 660'000 Mitglieder verloren haben.

    Die beiden grossen christlichen Kirchen in Deutschland haben im vergangenen Jahr zusammen etwa 660'000 Mitglieder verloren.

    Die Zahl der Katholiken sank nach Angaben der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) vom Freitag um 270'000 auf 23,3 Millionen. Nach Angaben der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ging die Zahl der Protestanten 2017 um 390'000 Mitglieder auf 21,5 Millionen zurück.

    Die Kirchen sehen aber auch positive Entwicklungen: So blieben Taufen und Eintritte weitgehend stabil. Die Zahl der Kirchenaustritte nahm bei beiden Konfessionen leicht zu. Rund 200'000 Menschen traten 2017 aus der evangelischen Kirche aus, Im Jahr zuvor waren es 190'000. Bei den Katholiken waren es 167'000 Austritte im Vergleich zu 162'000 im Jahr 2016.

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