Kokain

    Kiloweise Kokain am Sylter Strand - Zoll sucht weiter

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    Deutschland,

    Sieben Wochen nach dem Fund zahlreicher Kokain-Pakete vor Sylt suchen Experten weiterhin nach deren Herkunft.

    Zollbeamte sind weiterhin an den Küsten von Sylt präsent, um die weitere illegale Einfuhr von Drogen zu bekämpfen. (Symbolbild)
    Zollbeamte sind weiterhin an den Küsten von Sylt präsent, um die weitere illegale Einfuhr von Drogen zu bekämpfen. (Symbolbild) - Julian Stratenschulte/dpa

    Rund sieben Wochen nachdem am Strand vor Sylt die ersten von zahlreichen Kokain-Paketen gefunden wurden, suchen Experten weiter nach der Herkunft der Drogen. Auch die Ermittlungen zu möglicherweise involvierten Beförderungsmitteln und Personen dauern an, teilte eine Sprecherin des Zollfahndungsamts Hamburg der dpa mit.

    Weitere Auskünfte zur Art der Ermittlungen oder zu Ergebnissen könne sie nicht geben.

    Nach den Anspülungen seien die Streifentätigkeiten des Zolls und anderer Dienststellen in den betreffenden Regionen jedoch intensiviert worden, «um die weitere illegale Einfuhr von Betäubungsmitteln zu bekämpfen und Schaden von der Bevölkerung abzuwenden».

    Kokain im Wert von 10 Millionen Euro

    Seit dem 1. Dezember waren an den Stränden der drei nordfriesischen Inseln Sylt, Föhr und Amrum insgesamt rund 250 Kilogramm Kokain mit einem Strassenverkaufswert von 10 Millionen Euro entdeckt worden. Das ist deutlich mehr, als bei anderen Funden in der Vergangenheit auf der Urlaubsinsel. Der letzte Fund aus der aktuellen Serie stammt von Anfang Januar, als ein Spaziergänger Päckchen mit insgesamt 25 Kilogramm Kokain am Sylter Strand fand.

    Kokain
    Die Pakete stammen nach Angaben der Behörden möglicherweise aus einer gescheiterten Übergabe auf dem Seeweg. - keystone

    Nach Behördenangaben könnten die Pakete aus einer gescheiterten Übergabe auf See stammen. Möglich wäre aber auch, dass Dealer das Kokain aussen an einem Boot befestigt hatten und es unabsichtlich verloren gegangen sei.

    Strandbesucher werden gebeten, sich von angespülten Paketen oder verdächtigen Gegenständen fernzuhalten und umgehend den Zoll oder die Polizei zu informieren.

    Kokain in Rucksäcken im Meer vor Sylt

    Auf der grössten deutschen Nordseeinsel sowie an anderen Orten in Schleswig-Holstein ist in der Vergangenheit immer wieder Kokain angespült worden – allerdings deutlich geringere Mengen als jetzt mit rund einer viertel Tonne.

    Im März 2007 wurden mehrere Rucksäcke mit insgesamt 35 Kilogramm des Rauschmittels am Strand von Sylt gefunden. Der Strassenverkaufswert betrug nach damaliger Auskunft des Zolls rund 1,75 Millionen Euro.

    Sylt
    Sylt ist wohl die bekannteste Urlaubsinsel in Schleswig-Holstein. - Bodo Marks/Bodo Marks/dpa

    Ermittlungen des Zolls ergaben, dass die vor rund 18 Jahren am Sylter Strand entdeckten Kokain-Pakete von Bord eines südamerikanischen Containerschiffes stammten, das auf dem Weg nach Bremerhaven war.

    Drei Jahre zuvor waren im September 2004 elf Päckchen mit 3,5 Kilogramm Kokain an den nordfriesischen Küsten – darunter auf Sylt, Amrum und Föhr – angespült worden. Am Strand des Nordseebads St. Peter-Ording (Kreis Nordfriesland) waren im November 1995 insgesamt 22 Pakete – je rund ein Kilogramm schwer – mit Kokain angeschwemmt worden.

    Schmuggel als Dauerthema

    An der dänischen Nordseeküste war 2013 Kokain im Schwarzmarktwert von drei Millionen Euro angeschwemmt worden. Die Kokain-Pakete mit 80 Kilogramm der Droge waren in Rucksäcken verpackt. Zuletzt gab es auch Funde an der Ostsee, wie im Sommer 2024 am Strand von Heiligenhafen in Schleswig-Holstein.

    Der Schmuggel von Kokain auf der Nordsee ist ein Dauerthema. Immer wieder gehen dabei auch Drogenpakete verloren, etwa wenn Übergaben zwischen Schmugglern auf See scheitern. Die Herkunft des Rauschgifts blieb in vielen Fällen unklar.

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    Kommentare

    User #3494 (nicht angemeldet)

    Ist doch geil, die jeningen die Kokain schnupfen sind häufig die betuchten, dieSylt besuchen-

    User #4470 (nicht angemeldet)

    Döp dö dö döp

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