Johnson: Klimagipfel COP26 ist Moment der Wahrheit für Welt

    Keystone-SDA
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    Grossbritannien,

    Englands Premier Boris Johnson hofft auf einen produktiven Klimagipfel. Zuvor hatte er aber seine Zweifel an dessen Erfolg geäussert.

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    Der britische Premierminister Boris Johnson kämpft um sein Amt. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Boris Johnson wird wie Vertrete aus rund 200 Ländern an den Klimagipfel reisen.
    • Er ruft die Weltgemeinschaft zum Kampf gegen den Klimawandel auf.

    Unmittelbar vor dem Start der UN-Klimakonferenz COP26 in Glasgow hat der britische Premierminister Boris Johnson die Weltgemeinschaft erneut mit Nachdruck zum Kampf gegen den Klimawandel aufgerufen. «COP26 ist der Moment der Wahrheit für die Welt», sagte Johnson einer Mitteilung vom Samstagabend zufolge.

    «Die Frage, die alle stellen, ist, ob wir die Chance nutzen oder sie verstreichen lassen.» Johnson will am Sonntagabend vom G20-Gipfel in Rom nach Glasgow fliegen. Er hoffe, dass die Staats- und Regierungschefs mit entschiedenen Massnahmen im Gepäck in die schottische Stadt reisen.

    COP26: Vertreter aus rund 200 Staaten

    Johnson hatte sich zuvor skeptisch zu Ergebnissen des zweiwöchigen Treffens gezeigt. Die Erfolgschancen lägen bei nicht mehr als 60 Prozent, hatte er auf dem Weg zum G20-Gipfel gesagt.

    Die COP26 wird an diesem Sonntag offiziell eröffnet. Auf Einladung der Vereinten Nationen debattieren Regierungsvertreter aus rund 200 Staaten zwei Wochen lang, wie die Menschheit die beschleunigte Erderhitzung noch auf ein erträgliches Mass eindämmen kann. Erwartet werden etwa 25'000 Menschen, darunter Tausende Journalisten und Klimaschutzaktivisten.

    Erzbischof von Canterbury
    Der Erzbischof von Canterbury dementierte Markles Aussagen. - dpa

    Mit deutlichen Worten forderte der Erzbischof von Canterbury, das Oberhaupt der anglikanischen Kirche, die COP-Besucher zum Handeln auf. «Die COP26-Klimagespräche sind eine Notoperation für unsere Welt und ihre Bevölkerung», sagte Justin Welby. «Das Ergebnis bedeutet Leben oder Tod für Millionen Menschen. So ernst müssen wir das nehmen.»

    Staat- und Regierungschefs müssten Lösungen liefern für die «gesamte Menschheitsfamilie». «Wir können und müssen das Leben wählen, damit unsere Kinder überleben können», sagte Welby. Er wird am Montag in Glasgow erwartet.

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