Der italienische Sänger Andrea Bocelli freut sich auf Live-Publikum und Umarmungen nach den Corona-Einschränkungen. «Ich habe die erzwungenen Pause ertragen. Ich vermisse die Live-Beziehung mit dem lebendigen Publikum», sagte der 62 Jahre alte Tenor im Interview der Zeitung «La Repubblica» (Samstag) in New York. Diese Intensität sei über einen Computer nicht zu ersetzen.
ARCHIV - Der italienische Sänger Andrea Bocelli. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/pool/dpa
ARCHIV - Der italienische Sänger Andrea Bocelli. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/pool/dpa - sda - Keystone/dpa-Zentralbild/pool/Britta Pedersen

Das Wichtigste in Kürze

  • In der US-amerikanischen Metropole war für Samstag (Ortszeit) ein Grosskonzert geplant, unter anderem mit dem Italiener und Rocklegenden wie Carlos Santana und Bruce Springsteen.

Bocelli hofft nach eigenen Worten, dass nun ein echter Neustart für Musik und Kulturveranstaltungen einsetzt. Auf das Konzert in New York dürfen nur coronageimpfte Menschen. Ausnahmen gelten für Leute, die sich nicht impfen lassen können, und Kinder. Bocelli freue sich darauf, backstage Kollegen begrüssen zu können und, wenn möglich, Freunde zu umarmen, sagte er.

Der gebürtig aus der Toskana stammende Sänger und Produzent erkrankte nach eigenen Angaben selbst schon an Covid-19. «Ich habe für zwei Wochen meine Stimme verloren zusammen mit meinem Geschmacks- und Geruchssinn», sagte er. Er sei frustriert gewesen.

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