Grossstädte in Italien führen Maskenpflicht ein

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    Angesichts der vierten Corona-Welle gilt in Italiens Innenstädten wieder vermehrt eine Maskenpflicht. Bereits wirksam sind die Sicherheitsmassnahmen in Rom, Mailand, Bologna, Bergamo und Turin.

    Bald gelten in Italien in vielen Bereichen 2G- und 3G-Regeln. Rom und andere Grossstädte führen zudem eine Maskenpflicht ein. Foto: Andrew Medichini/AP/dpa
    Bald gelten in Italien in vielen Bereichen 2G- und 3G-Regeln. Rom und andere Grossstädte führen zudem eine Maskenpflicht ein. Foto: Andrew Medichini/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Vor dem grossen Shopping-Andrang in der Vorweihnachtszeit führen immer mehr italienische Grossstädte die Maskenpflicht in den Innenstädten ein.

    Roms neuer Bürgermeister Roberto Gualtieri unterschrieb dazu nun eine Anordnung, wie die Stadt mitteilte.

    Demnach müssen die Menschen in weiten Teilen der Innenstadt ab diesem Samstag bis einschliesslich 31. Dezember auch im Freien Mund-Nasen-Bedeckungen tragen. Betroffen sind unter anderem die beliebten Touristenorte an der Piazza di Spagna und die Shopping-Meile Via del Corso.

    Ähnliche Regelungen gelten unter anderem schon in der norditalienischen Metropole Mailand, in Bergamo und Bologna. Auch in der piemontesischen Hauptstadt Turin unterzeichnete Bürgermeister Stefano Lo Russo eine Anordnung, wonach die Leute in einigen Teilen der Innenstadt ganztags und in manchen Gegenden nur vom Abend bis zum darauffolgenden Morgen Masken aufsetzen müssen. In Italien hatten Gesundheitsexperten der Regierung immer wieder betont, wie wichtig Masken zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus seien.

    3G-Regel in Hotels und im öffentlichen Verkehr

    Ab dem 6. Dezember gelten in dem Land zudem in vielen Bereichen 2G-Regeln. Wer ab dann etwa in Bars, Restaurants oder zu Veranstaltungen gehen will, muss nachweislich gegen Covid-19 geimpft oder von der Krankheit genesen sein. Die Regeln gelten landesweit zunächst bis zum 15. Januar. Danach nur in Regionen, die in Corona-Zonen mit strengeren Regeln eingeteilt sind.

    Die neuen Einschränkungen Roms erschweren den Alltag vor allem für die Ungeimpften. Seit dem 15. Oktober gelten in Italien bereits 3G-Regeln am Arbeitsplatz. Die Regelung werde nun auch auf Hotels, den öffentlich Nahverkehr sowie Regionalbahnverkehr erweitert. Bisher musste man nur im Fernverkehr nachweisen, geimpft, negativ getestet oder genesen zu sein.

    Der digitale oder ausdruckbare Nachweis etwa für Impfung und Genesung heisst in Italien «Green Pass» (Grüne Pass). Dieser soll nun seine Gültigkeit nach neun statt zwölf Monaten verlieren.

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