Israel: Iranische Attentate vereitelt - Auch in Deutschland

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    Laut eigenen Angaben soll Israel mehrere iranische Attentate vereitelt haben. Offenbar soll auch der Mord eines US-Generals in Deutschland geplant gewesen sein.

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    Naftali Bennett, Premierminister von Israel, spricht während einer Pressekonferenz auf einem Stützpunkt der israelischen Verteidigungskräfte. Foto: Maya Alleruzzo/AP/dpa - sda - Keystone/AP/Maya Alleruzzo

    Das Wichtigste in Kürze

    • Israel berichtet über vereitelte Attentate in Frankreich, Deutschland und der Türkei.
    • Hinter den geplanten Angriffen stehe die Führung des iranischen Regimes.

    Israel hat nach eigenen Angaben Pläne Teherans vereitelt, einen US-General in Deutschland, einen Journalisten in Frankreich und einen israelischen Diplomaten in der Türkei zu ermorden. «Diese Terroranschläge wurden von der ranghohen Führung des iranischen Regimes in Auftrag gegeben, gebilligt und finanziert», teilte das Büro des israelischen Ministerpräsidenten Naftali Bennett am Sonntag mit. «Sie sollten von den Iranischen Revolutionsgarden (IRGC) ausgeführt werden.»

    Ein mit den Attentaten beauftragter Agent sei vor einigen Monaten auf iranischem Boden festgenommen und verhört worden, hiess es in der Mitteilung.

    Der israelische Rundfunk berichtete am Sonntag, es handele sich um ein Mitglied der iranischen Al-Kuds-Brigaden. Der Agent sei nach Festnahme und Verhör durch den israelischen Auslandsgeheimdienst Mossad wieder freigelassen worden und halte sich gegenwärtig in einem europäischen Land auf. Er habe gestanden, für die Vorbereitung der Anschläge 150 000 Dollar erhalten zu haben sowie ein Versprechen über eine weitere Million Dollar nach den Attentaten.

    Israelische Medien veröffentlichten ein Video, das den Agenten zeigen soll. Er gestand darin die Mordpläne und äusserte Reue.

    Israel als Irans Erzfeind

    Der Iran betrachtet Israel als seinen Erzfeind. Es gab immer wieder iranische Politiker und Kleriker, die die Existenz Israels infrage gestellt haben. Seine derzeit grösste existenzielle Bedrohung sieht Israel im iranischen Atom- und Raketenprogramm.

    Der Iran und die mit ihm verbündete Hisbollah haben ihre Präsenz in Syrien in den vergangenen Jahren ausgebaut. Israels Luftwaffe greift immer wieder Ziele in dem Nachbarland an, um den Iran daran zu hindern, dort weiter Fuss zu fassen. Teheran unterstützt auch Israels Feinde in der Region, wie die libanesische Hisbollah-Miliz und die militanten Palästinenserorganisationen Hamas und Islamischer Dschihad. Israel hat sich vehement gegen Teherans Forderung ausgesprochen, die Revolutionsgarden von der US-Terrorliste zu streichen.

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