Im Zentrum Syriens sind nach Angaben von Aktivisten sechs mit dem Iran verbündete Kämpfer getötet worden. Die israelische Armee äusserte sich zu den Berichten nicht.
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Das Archivfoto zeigt eine israelische Flagge auf den Golan-Höhen zwischen Israel und Syrien. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Israel hat nach Angaben von Aktivisten erneut Ziele in Syrien bombardiert und dabei mindestens sechs mit dem Iran verbündete Kämpfer getötet.

Bei dem Raketenangriff in der Provinz Hama im Zentrum des Bürgerkriegslandes seien auch Waffenlager und Anlagen zum Bau von Raketen zerstört worden, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Freitag. Syrischen Staatsmedien zufolge wurden die Projektile aus libanesischem Luftraum abgefeuert. Eine israelische Armeesprecherin teilte auf Anfrage mit: «Wir kommentieren keine ausländischen Berichte.»

Der Iran ist wie Russland ein wichtiger Verbündeter der syrischen Regierung von Präsident Baschar al-Assad. Iranische Truppen und die mit ihnen verbündete Milizen aus dem Irak und dem Libanon kämpfen seit Beginn des Bürgerkriegs im Jahr 2011 an Seite der Regierungstruppen.

Israel greift in Syrien immer wieder Ziele an und warnt davor, dass der Iran seinen militärischen Einfluss dort und in anderen Teilen der Region ausbauen will. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte zählte im laufenden Jahr mehr als 30 Luftangriffe Israels in Syrien.

Die syrische Luftabwehr habe die «feindlichen» Raketen abgefangen und die meisten davon zerstört, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Sana unter Berufung auf Militärquellen.

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