Israel-Gaza-Krieg

    Israel-Gaza-Krieg: Mann schlägt jüdischen Mitstudenten spitalreif

    Luca Micheli
    Luca Micheli

    Deutschland,

    Ein Streit über den Israel-Gaza-Krieg endete für einen jüdischen Studenten mit schweren Verletzungen. Er wurde spitalreif geprügelt.

    Israel-Gaza-Krieg
    Wegen Meinungsverschiedenheiten zum Israel-Gaza-Krieg hat ein propalästinensischer Student einen jüdischen Mitstudenten zusammengeschlagen. (Symbolbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ein jüdischer Student wurde von einem Uni-Kollegen brutal zusammengeschlagen.
    • Grund für den gewaltvollen Streit waren verschiedene Ansichten zum Krieg in Israel.
    • Seit Kriegsausbruch kommt es in Deutschland vermehrt zu antisemitischen Vorfällen.

    Es sind fürchterliche Szenen, die sich kürzlich in Berlin-Mitte abgespielt haben. Zwischen einem 23-jährigen Mann und einem 30-jährigen Studienkollegen kam es zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung. Grund dafür war eine Meinungsverschiedenheit zum Israel-Gaza-Krieg.

    Der 23-Jährige soll seinen Kollegen dabei mehrmals ins Gesicht geschlagen und am Boden auf ihn eingetreten haben. Mit Knochenbrüchen im Gesicht musste dieser daraufhin ins Spital eingeliefert werden, wie «Spiegel» berichtet.

    Ermittlungen laufen

    Auslöser für den Streit zwischen den Männern war, dass der 30-Jährige proisraelische, der 23-Jährige hingegen propalästinensische Ansichten vertrat.

    Nach dem Gewaltakt floh der 23-Jährige, wenig später traf die Polizei bei seiner Wohnung ein. Sie durchsuchte alle Räume und stellte das Handy des Verdächtigen sicher. Nun ermittelt der deutsche Staatsschutz.

    Denken Sie, dass der Krieg in Israel noch lange andauert?

    Am Sonntag teilte eine Sprecherin mit, dass der Verdächtige die Chance habe, zu diesem Vorfall Stellung zu beziehen. Weiter wurde kommuniziert, dass die Beamten bei den Ermittlungen daran seien, die Beweismittel auszuwerten. Bevor sich der Streit ereignete, sei der 30-Jährige mit einer 24-jährigen Bekannten unterwegs gewesen, bis sie auf den 23-Jährigen trafen.

    Gab es vor Attacke gar keinen Streit über den Israel-Gaza-Krieg?

    Gegenüber «Zeit» widersprach die Begleitung des Opfers der Polizeiaussage, dass es vor dem Angriff einen Streit gab. Der Täter soll den beiden in eine Bar gefolgt sein. Nachdem er den 30-Jährigen auf seinen politischen Einsatz für jüdische Studenten angesprochen habe, kam es zu einem Schlag ins Gesicht.

    Laut «Spiegel Panorama» liegen der Freien Universität Berlin keine Informationen über den Hintergrund des Tathergangs vor. Die Universität distanziere sich von jeglicher Form von Hetze und Gewalt.

    Seit dem Hamas-Angriff auf Israel am 7. Oktober 2023 wurde ein deutlicher Anstieg antisemitischer Vorfälle in Deutschland verzeichnet.

    Mehr zum Thema:

    Weiterlesen

    Zeruya Shalev
    Bestsellerautorin Shalev:
    Israel Proteste
    11 Interaktionen
    In Israel
    Israel-Gaza-Krieg
    Israels Armee:

    MEHR IN NEWS

    Frankfurt/Main
    Biel BE
    1 Interaktionen
    Zürich
    pokemon tcg pocket
    1 Interaktionen
    Bellinzona

    MEHR ISRAEL-GAZA-KRIEG

    Berlinale Bär
    12 Interaktionen
    Umgang mit Gaza-Krieg
    Vance
    15 Interaktionen
    Gaza-Krieg
    Israel-Gaza-Krieg
    36 Interaktionen
    Waren beide Geiseln

    MEHR AUS DEUTSCHLAND

    Wolodymyr Selenskyj Friedrich Merz
    63 Interaktionen
    Für die Ukraine
    Halloween präparierte Süssigkeiten
    16 Interaktionen
    In Europa
    Brüssel grosser Platz am Abend.
    Frankfurt
    Wolodymyr Selenskyj Friedrich Merz
    10 Interaktionen
    Selenskyj in Berlin