Instant-Nudeln belastet: Ethylenoxid in elf Proben gefunden

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    Bei Lebensmittelproben sind belastete Instant-Nudeln gefunden worden. Betroffen sind Produkte aus Vietnam, Korea und China.

    Bei Lebensmittelproben sind belastete Instant-Nudeln gefunden worden. Betroffen sind Produkte aus Vietnam, Korea und China. Foto: Daniel Karmann/dpa
    Bei Lebensmittelproben sind belastete Instant-Nudeln gefunden worden. Betroffen sind Produkte aus Vietnam, Korea und China. Foto: Daniel Karmann/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Schlechte Nachrichten für Fans von Gerichten mit vorgekochten Nudeln: Fachleute haben in Instant-Nudeln Rückstände des als krebserregend geltenden Gases Ethylenoxid gefunden.

    Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Stuttgart untersuchte insgesamt 25 Proben.

    In elf davon sei Ethylenoxid nachweisbar gewesen, teilte das Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz am Dienstag in Stuttgart mit. Es sei somit von einer in der EU nicht zulässigen Begasung von einzelnen Komponenten oder Zusatzstoffen auszugehen.

    Ergebnis noch nicht repräsentativ

    Besonders auffällig waren demnach untersuchte Produkte aus Vietnam, gefolgt von Korea und China. Proben aus Thailand, Indonesien und der EU waren laut Ministerium dagegen weitestgehend unauffällig. Weil die Probenzahl derzeit noch relativ niedrig sei, könne das Ergebnis noch nicht als repräsentativ angesehen werden.

    Bei den beanstandeten Produkten müssten die verantwortlichen Lebensmittelunternehmen nun die notwendigen Schritte ergreifen, um die betroffenen Chargen vom Markt zu nehmen oder zurückzurufen. Erste Unternehmen hätten dies auch bereits getan, sagte ein Ministeriumssprecher.

    Betroffene Produkte

    Auf des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit können Verbraucher und Verbraucherinnen einsehen, vor welchen Produkten bereits gewarnt wird. Es wurde zuletzt auch vor anderen Produkten wegen Ethylenoxid gewarnt.

    Bei Ethylenoxid handelt es sich um ein gasförmiges Desinfektionsmittel. Das Bundesinstitut für Risikobewertung schätzt den Konsum von Ethylenoxid als schädlich ein. «Ethylenoxid ist erbgutverändernd und krebserzeugend. Einen Richtwert ohne Gesundheitsrisiko gibt es somit nicht, und Rückstände des Stoffes in Lebensmitteln sind grundsätzlich unerwünscht», so das Bundesinstitut.

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