In Heidelberg verpestet Schlossbeleuchtung nicht die Luft
Nachdem in Heidelberg (D) beinahe der Klimanotstand ausgerufen wurde, steht die Schlossbeleuchtung nun in der Kritik. Laut Miniserium ungerechtfertigt.

Das Wichtigste in Kürze
- Klimaschützer sind gegen die Heidelberger Schlossbeleuchtung.
- Bei dem Spektakel mit Feuerwerk entstehen 20 Gramm Feinstaub.
- Das Ministerium betont: 20 Gramm sind gering genug.
Zuletzt stand das Schloss in Heidelberg (D) 1689 und 1693 in Flammen: Die Truppen von Ludwig XIV brannten die Burg mitsamt der Stadt nieder. Mit bengalischen Leuchtfeuern findet jährlich die Heidelberger Schlossbeleuchtung statt, die die Burg symbolisch nochmal brennen lassen.
Doch nach den Lichtspielen geht das eigentliche Spektakel los: Ein Feuerwerk über dem Neckar. Und dieses Feuerwerk steht in Kritik.
Die Organisatoren in Heidelberg müssen nun Stellung zum Feuerwerk beziehen. Denn Klimaschützer sagen: Die Schlossbeleuchtung schädigt durch Feinstaub die Umwelt. Das Ministerium hält dagegen – die Belastung durch Feinstaub sei gering. Man dürfe das Spektakel entspannt geniessen.
Bei der Schlossbeleuchtung entstehen lediglich 20 Gramm Feinstaub, schreibt «rnz». Im Vergleich zu der Feinstaub-Freisetzung, die jeden Tag im Verkehr entsteht, seien 20 Gramm «fast nichts».













