Das Dorf Lützerath im Rheinland soll einem Braunkohletagebau weichen. Klimaschützer protestieren dagegen vor Ort.
Demonstranten stellen am Rande des Braunkohletagebaus bei Lützerath ein gelbes Kreuz auf. Foto: Oliver Berg/dpa
Demonstranten stellen am Rande des Braunkohletagebaus bei Lützerath ein gelbes Kreuz auf. Foto: Oliver Berg/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Hunderte Menschen haben sich am Samstag an einem hybriden Aktionstag für den Erhalt des Tagebaudorfes Lützerath im rheinischen Braunkohlerevier eingesetzt.

Im Rahmen der zentralen Veranstaltung haben Umweltaktivisten gelbe Kreuze als Symbol des Braukohlewiderstands aufgestellt. Beteiligt an dem Aktionstag waren über 40 Städte. Laut einer Mitteilung der Klimaschutzbewegung «Fridays For Future» sprachen auf der Kundgebung in Lützerath unter anderem die Umweltaktivistin Luisa Neubauer und Vladimir Slivyak, russischer Umweltaktivist und Träger des alternativen Nobelpreises.

Die künftige Bundesregierung hatte angekündigt, am Tagebau Garzweiler fünf auf dem Gebiet von Erkelenz gelegene Dörfer erhalten zu wollen. Über den Ort Lützerath mit einem verbliebenen Bauernhof soll demnächst das Oberverwaltungsgericht Münster entscheiden. Eine ursprünglich geplante Demonstration hatte wegen Corona nicht stattgefunden.

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