In Grossbritannien wütet derzeit ein heftiger Wintersturm. Zwei Menschen starben, zehntausende Haushalte sind ohne Strom und vielerorts herrscht Verkehrschaos.
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Riesige Wellen prallen gegen die Ufermauer in der englischen Stadt Sunderland. - Owen Humphreys/PA via AP

Das Wichtigste in Kürze

  • Im nördlichen Teil Grossbritanniens wütet ein heftiger Wintersturm.
  • Mindestens zwei Menschen kamen dabei bereits ums Leben.

Mindestens zwei Todesopfer, zehntausende Haushalte ohne Strom und auf winterlichen Strassen feststeckende Fahrzeuge: Das nördliche Grossbritannien ist von einem schweren Wintersturm getroffen worden.

Wie die Behörden am Samstag mitteilten, starb ein Mann in Nordirland, als ein Baum auf sein Auto stürzte. Ein weiterer Mann wurde im Nordwesten Englands von einem Baum erschlagen. Die Wetterbehörde gab wegen des Sturmtiefs «Arwen» eine ungewöhnliche Warnung der Alarmstufe rot aus.

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Der Wintersturm Arwen sorgte für grosse Sachschäden.
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Ziegelsteine und Bäume zerstörten zahlreiche Fahrzeuge.

«Die Menschen sollten den Küsten fernbleiben, da durch Flutwellen Lebensgefahr besteht», warnte die Behörde. Das Tief brachte Windgeschwindigkeiten von knapp 160 Stundenkilometern mit sich. Nach Angaben des Strombetreibers für Nordengland waren mehr als 55'000 Kunden in der Region ohne Strom. In Schottland waren am Samstag noch rund 75'000 Haushalte ohne Strom.

Grosses Verkehrschaos

Nördlich von Newcastle wurden Schnellzug-Verbindungen unterbrochen, in Schottland mussten Strassen wegen herumliegender Teile gesperrt werden. Auch dort waren Eisenbahnverbindungen unterbrochen, unter anderem zwischen Edinburgh und Glasgow.

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Ein bei starkem Wind umgeblasener Lastwagen blockiert die A179 in der Nähe vom englischen Hartlepool. - Owen Humphreys/PA Wire/dpa

Vielerorts gab es Verkehrsbehinderungen aufgrund von Schneefällen und umgestürzten Bäumen. Viele Autofahrer mussten nach Polizeiangaben und Berichten in Onlinenetzwerken die Nacht in ihren Fahrzeugen verbringen. Rund 120 Lastwagen blieben zwischen Manchester und Leeds im Schnee stecken.

Der Sturm liess am Samstagmorgen etwas nach. Die Behörden warnten aber weiterhin vor schwierigen Wetterbedingungen und rieten von nicht notwendigen Reisen ab.