In der Nacht auf Mittwoch führten heftige Regenfälle in Deutschland zu Überschwemmungen. Ein Mann wurde von einem Fluss mitgerissen.
Überschwemmung in Deutschland.
In Deutschland kam es zu Überschwemmungen. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Auch Deutschland hatte am Dienstagabend mit heftigem Regen zu kämpfen.
  • Überschwemmungen führten zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen.
  • Ein Mann wurde von einem Fluss mitgerissen und wird von der Polizei gesucht.

Starkregen hat in der Nacht zum Mittwoch in Teilen Deutschlands zu Unfällen und zahlreichen Feuerwehreinsätzen geführt. Im sächsischen Erzgebirgskreis wurde ein Mann von einem Fluss mitgerissen. Die Feuerwehr habe die Suchaktion in der Nacht vorerst abgebrochen, teilte die Polizei mit.

Mann wollte sein Grundstück absichern

Der Mann hatte am Dienstagabend in Jöhstadt versucht, sein Grundstück gegen den über die Ufer getretenen Fluss zu sichern. Nähere Informationen lagen zunächst nicht vor.

Der Deutsche Wetterdienst warnte vor Dauerregen in Teilen von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sowie im Saarland. Teils galt die höchste Unwetterwarnstufe wegen extrem ergiebigen Dauerregens. Bis Donnerstagfrüh sei teils mit weiteren Niederschlagsmengen von 70 bis 120 Liter pro Quadratmeter zu rechnen, hiess es am Mittwochmorgen.

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Wasser hat nach starkem Regen die Innenstadt von Landshut überflutet. Foto: Claudia Hagn/dpa - dpa-infocom GmbH

Am späten Dienstagabend war im Landkreis Hof in Bayern wegen der Unwetter mit starken Regenfällen der Katastrophenfall ausgerufen worden. Wegen der vielen Anrufe war der Notruf 112 in Einzelfällen nicht sofort erreichbar, teilte das Bayerische Rote Kreuz mit. Die rettungsdienstliche Versorgung sei jedoch sichergestellt gewesen.

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