Stadt Luzern

Luzerner Kantonalbank erwirtschaftet Rekordgewinn

Keystone-SDA Regional
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Luzern,

Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) hat das Rekordergebnis vom Vorjahr noch einmal gesteigert. Die Aktionäre können sich zudem auf eine höhere Ausschüttung einstellen.

Die Luzerner Kantonalbank hat 2025 einen Geschäftserfolg von 333,8 Millionen Franken erzielt. Damit blieb ein Gewinn von 295,5 Millionen Franken. (Symbolbild)
Die Luzerner Kantonalbank hat 2025 einen Geschäftserfolg von 333,8 Millionen Franken erzielt. Damit blieb ein Gewinn von 295,5 Millionen Franken. (Symbolbild) - Keystone/URS FLUEELER

Der Geschäftserfolg, der bei Banken das Mass der operativen Leistung angibt, stieg 2025 um 5,0 Prozent auf 333,8 Millionen Franken, wie die Bank am Donnerstag mitteilte. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 295,5 Millionen und damit 3,1 Prozent mehr als im Vorjahr.

Aufgrund der weiterhin sprudelnden Gewinne schlägt der Verwaltungsrat eine um 10 Rappen höhere Ausschüttung von 2,70 Franken je Aktie vor.

Auf den Kanton Luzern entfällt über die Dividende, Kantonssteuern und Abgeltung der Staatsgarantie ein Betrag von 100,8 Millionen Franken. Im Vorjahr waren es 98 Millionen Franken.

Beim zentralen Zinsgeschäft stieg der Nettoerfolg trotz des Nullzinsumfelds um 3,2 Prozent auf 458,1 Millionen Franken. Das Ergebnis sei über den Erwartungen ausgefallen, hiess es. Im zweiten Halbjahr sei der Zinserfolg jedoch um 5,4 Millionen Franken gesunken.

Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft zog um 10,1 Prozent auf 143,2 Millionen Franken an. Den grössten Beitrag hätten Kommissionen aus dem Wertschriften- und Anlagegeschäft geleistet.

Die Bank verwaltete per Ende Jahr Kundenvermögen in der Höhe von 42,6 Milliarden Franken. Zum Halbjahr waren es noch 40,1 Milliarden gewesen. Der Zufluss von Neugeldern lag netto bei 1285 Millionen Franken und damit fast doppelt so hoch wie im Vorjahr mit 768 Millionen.

Die Kosten stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 6,5 Prozent auf 326,4 Millionen Franken an. Dabei legte der Sachaufwand (+11,5%) deutlich stärker zu als der Personalaufwand (+4,5%). Dies wurde laut Mitteilung vor allem mit höheren Investitionen in IT, Marketing und Strategieentwicklung sowie Ausgaben für Jubiläumsanlässe begründet.

Mit Blick auf das Geschäftsjahr 2026 zeigt sich das Management optimistisch. So sterbt es bei den Beratungs- und Vermögensverwaltungsmandaten ein Wachstum um mindestens 1,2 Milliarden Franken an. Zudem soll ein zinsunabhängiger Erfolg von mindestens 240 Millionen Franken erwirtschaftet werden.

Unter dem Strich erwartet die Bank einen Konzerngewinn von mindestens 295 Millionen Franken und damit auf dem Niveau von 2025.

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