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    Haseloff: Hakenkreuze und CDU geht nicht zusammen

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    Deutschland,

    In der Debatte um ein CDU-Kreisvorstandsmitglied mit Verbindungen zur Neonaziszene hat sich jetzt auch Sachsen-Anhalts Regierungschef Reiner Haseloff geäussert.

    Reiner Haseloff (CDU), Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt: «Ohne Wenn und Aber: Hakenkreuze und CDU geht gar nicht.». Foto: Peter Gercke/dpa-Zentralbild/dpa
    Reiner Haseloff (CDU), Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt: «Ohne Wenn und Aber: Hakenkreuze und CDU geht gar nicht.». Foto: Peter Gercke/dpa-Zentralbild/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Was das für den aktuellen Fall im Kreisverband Anhalt-Bitterfeld bedeutet, liess Haseloff offen.

    «Ohne Wenn und Aber: Hakenkreuze und CDU geht gar nicht», sagte der CDU-Spitzenpolitiker der «Mitteldeutschen Zeitung» (online).

    Was das für den aktuellen Fall im Kreisverband Anhalt-Bitterfeld bedeutet, liess Haseloff offen. Darüber müssten nun die Parteigremien beraten. Die CDU-Spitze will die Geschehnisse am Donnerstagabend bei einem Treffen mit allen Kreischefs aufarbeiten.

    Zuvor hatte sich bereits Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble geäussert: «Mit Neonazis können demokratische Parteien und insbesondere die Partei, der ich angehöre, nichts zu tun haben», sagte der CDU-Politiker dem Nachrichtensender n-tv.

    Anlass der Aussagen ist eine Entscheidung des CDU-Kreisvorstands in Anhalt-Bitterfeld, seinem Beisitzer Robert Möritz das Vertrauen auszusprechen und auf Konsequenzen zu verzichten. Der CDU-Kreispolitiker hatte eingeräumt, früher als Ordner auf einer Neonazi-Demo im Einsatz gewesen zu sein.

    Zudem war er zu diesem Zeitpunkt noch Mitglied bei dem unter Rechtsextremismus-Verdacht stehenden Verein Uniter und hat nach Angaben von CDU-Kreischef Matthias Egert ein bei Rechtsextremen beliebtes Symbol mit mehreren übereinander liegenden Hakenkreuzen tätowiert.

    Den Verantwortlichen zufolge distanzierte sich der Beisitzer bei der Sondersitzung glaubhaft von seiner Neonazi-Vergangenheit. Die Entscheidung, den Mann im Vorstand zu belassen, sorgte für eine bundesweite Debatte und Streit in der schwarz-rot-grünen Koalition.

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