Für die Unter-18-Jährigen, die nicht wählen dürfen, sollten die Grünen die Regierung führen. Ginge es nach den Kindern und Jugendlichen, so würde auch die Tierschutzpartei im Bundestag vertreten sein.
Kommt bei den Kindern und Jugendlichen gut an: Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock. Foto: Bodo Schackow/dpa
Kommt bei den Kindern und Jugendlichen gut an: Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock. Foto: Bodo Schackow/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei der rein symbolischen U18-Bundestagswahl haben die meisten Kinder und Jugendlichen für die Grünen gestimmt.

Könnten junge Menschen an der Abstimmung teilnehmen, hätten 21 Prozent ihr Kreuz bei der Partei von Annalena Baerbock und Robert Habeck gemacht, teilten das Deutsche Kinderhilfswerk und der Deutsche Bundesjugendring offiziell mit. Knapp dahinter läge die SPD mit 19,2 Prozent, gefolgt von CDU/CSU mit 16,9 Prozent. Die FDP landete demnach mit 12 Prozent auf dem vierten Rang. Die Linke kam auf 7,5 Prozent der Stimmen. Für die AfD stimmten 5,9 Prozent, für die Tierschutzpartei 5,7 Prozent. Auf die sonstigen Parteien verteilten sich 11,8 Prozent der Stimmen.

Bundesweit stimmten den Angaben zufolge rund 262.000 Menschen unter 18 Jahren ab. Damit habe sich eine Rekordzahl an Kindern und Jugendlichen beteiligt. Das grosse Interesse an Politik sei ein deutliches Zeichen dafür, die Wahlaltersgrenzen in Deutschland abzusenken, teilte das Deutsche Kinderhilfswerk mit.

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