Grösste Evakuierung in Dresden wegen 250-Kilo-Bombe
Dresden steht die grösste Evakuierung seiner Geschichte bevor. Etwa 18'000 Einwohner sind betroffen. Grund ist der Fund einer 250-Kilo-Weltkriegsbombe.

Am Neustädter Ufer der Carolabrücke wurde eine Weltkriegsbombe gefunden, berichtet «Radio Dresden». Fachleute identifizierten den Blindgänger als britische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg.
Die Bombe wiegt 250 Kilogramm und muss am Mittwochmorgen entschärft werden. Etwa 18'000 Einwohner sind von der Evakuierung betroffen.
Hinzu kommen Pendler und Touristen im Evakuierungsgebiet. Alle Personen müssen den Sperrkreis mit einem Radius von 1000 Metern bis Mittwoch, 9 Uhr, verlassen haben.
Evakuierung: Notunterkunft und Shuttleservice eingerichtet
Für Betroffene der Evakuierung ohne alternative Unterkunft steht die Messe Dresden bereit. Die Notunterkunft öffnet am Mittwoch um 7 Uhr, so die Landeshauptstadt Dresden in einer Mitteilung.
Die Dresdner Verkehrsbetriebe setzen zusätzliche Busse und erstmals auch Strassenbahnen ein. Die Shuttles verkehren zwischen 7 und 9 Uhr im 20-Minuten-Takt.
Mobilitätseingeschränkte Personen können sich beim Bürgertelefon melden. Im schlimmsten Fall könnte die Entschärfung mehr als 24 Stunden dauern.
Mehrere Bombenfunde in 2025
Beim Abriss der Carolabrücke wurden 2025 bereits vier Blindgänger entdeckt. Im August erfolgte aufgrund der Entschärfung eine Evakuierung von 17'000 Menschen, berichtet «t-online Dresden».

Seit Oktober 2025 führten Experten Kampfmittelsondierungen durch, berichtet die Landeshauptstadt Dresden.
Dabei wurden 31 Störstellen identifiziert, von denen sich 29 als ungefährlich erwiesen. Die beiden verbliebenen Verdachtspunkte wurden am Dienstag freigelegt und untersucht.











