Gleitschirmflieger verfängt sich in Seilbahn

    DPA
    DPA

    Deutschland,

    Dramatischer Rettungseinsatz im Chiemgau: Erst nach elf Stunden kann ein Gleischirmflieger, der sich in den Seilen einer Bergbahn verheddert hat, wieder befreit werden.

    Ein Gleitschirmflieger in den Seilen einer Seilbahn in Oberbayern - er konnte gerettet werden.
    Ein Gleitschirmflieger in den Seilen einer Seilbahn in Oberbayern - er konnte gerettet werden. - -/Bergwacht Bayern/BW Bergen/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • In Oberbayern (D) kam es zu einem weitreichenden Gleitschirmunfall.
    • Ein 26-Jähriger blieb in den Seilen einer Bergbahn hängen.
    • Erst nach 11 Stunden konnte er geborgen werden.

    Ein junger Gleitschirmflieger ist in Oberbayern in den Seilen einer Bergbahn hängengeblieben und hat damit einen stundenlangen sowie dramatischen Grosseinsatz ausgelöst.

    Erst in der Nacht zu Freitag konnte der 26-Jährige nach rund elf Stunden von der Bergwacht befreit werden und kam danach mit leichten Verletzungen in ein Spital, wie ein Polizeisprecher schilderte. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.

    Der Mann hatte sich demnach ausgerechnet an der höchsten Stelle der Hochfelln-Seilbahn in Bergen im Chiemgau rund 80 Meter über dem Boden mit seinem Fluggerät in den Stahlseilen verfangen. Ein Absturz an dieser Stelle wäre lebensgefährlich, wenn nicht sogar tödlich gewesen, betonte der Sprecher.

    Eine Rettung per Hubschrauber war nicht möglich

    Der Gleitschirm des Mannes aus Oberbayern hatte sich laut Bergwacht um die Tragseile gewickelt und den Mann so vor dem Absturz bewahrt. Eine Rettung per Hubschrauber sei nicht möglich gewesen. Die Einsatzkräfte arbeiteten sich deshalb vorsichtig über das Tragseil der Bahn mit einem Spezialgerät zum Unglücksort vor.

    Der Betrieb der Bahn wurde nach der Alarmierung am Donnerstag gegen 15 Uhr eingestellt. Rund 20 Fahrgäste sassen daraufhin stundenlang in den beiden Gondeln fest. Sie wurden von der Bergwacht mit Rettungsgurten zum Boden gebracht.

    Etwa 50 Menschen, die sich noch auf dem Gipfel befanden, wurden mit mehreren Hubschraubern ins Tal geflogen – darunter Säuglinge, ältere Menschen, eine Schwangere sowie zwei Hunde. Auch die Bundeswehr beteiligte sich an dem Einsatz. Wie es zu dem Flugunfall kommen konnte, war zunächst unklar.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    unfall gleitschirm
    9 Interaktionen
    In Stechelberg BE
    heerbrugg
    7 Interaktionen
    In Schänis SG
    unfall gleitschirm
    13 Interaktionen
    In den Walliser Alpen

    MEHR IN NEWS

    granate
    8 Interaktionen
    Explosiv
    Gehirn-Operation
    6 Interaktionen
    Depressionen
    Zacharia
    4 Interaktionen
    5 Tage im Amt

    MEHR AUS DEUTSCHLAND

    gefunkt
    13 Interaktionen
    Flirt-Gerüchte
    Vincent Kompany Bayern München
    6 Interaktionen
    Nach Virus-Infektion
    sdfdas
    1 Interaktionen
    Berlin
    sdf
    4 Interaktionen
    Hamburg