Gewerkschaft nennt Gesprächsangebot der Lufthansa eine Finte

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    Deutschland,

    Der Tarifkonflikt zwischen der Lufthansa und der Gewerkschaft Ufo spitzt sich zu. Ein Gespächangebot wurde abgelehnt, es drohen Streiks.

    Button der Flugbegleitergewerkschaft UFO. Im Tarifkonflikt der Lufthansa-Flugbegleiter zeichnet sich vorerst keine Wende ab. Foto: Oliver Berg/dpa
    Button der Flugbegleitergewerkschaft UFO. Im Tarifkonflikt der Lufthansa-Flugbegleiter zeichnet sich vorerst keine Wende ab. Foto: Oliver Berg/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Im Tarifkonflikt der Lufthansa-Flugbegleiter zeichnet sich vorerst keine Wende ab.

    Ein am Vortag vorgebrachtes Gesprächsangebot der Lufthansa wird von der Gewerkschaft Ufo abgelehnt.

    «Wir sind nicht naiv, das Gesprächsangebot der Lufthansa ist eine Finte für die Öffentlichkeit», sagte der Vize-Vorsitzende Daniel Flohr der Deutschen Presse-Agentur.

    Die Ufo hat die Flugbegleiter bei der Lufthansa-Kerngesellschaft zu einem 48-Stunden-Streik an diesem Donnerstag und Freitag aufgerufen. Einen Sonderflugplan für die geplanten Streiktage will das Unternehmen noch an diesem Dienstag veröffentlichen. Zudem prüft das Unternehmen weiterhin rechtliche Schritte gegen den Streikaufruf.

    Vor einer möglichen Absage verlangte Flohr weitere Zeichen der Gegenseite: «Solange das Unternehmen unverbindliche Briefe schreibt, aber gleichzeitig das Statusverfahren und weitere Prozesse gegen die Ufo aufrechterhält, ist für uns keine veränderte Haltung erkennbar.» Die Lufthansa will in einem für April terminierten Verfahren vor dem Arbeitsgericht überprüfen lassen, ob die Ufo überhaupt noch Tarifverträge abschliessen kann.

    Lufthansa hatte am Montag erstmals seit vielen Monaten wieder eine Bereitschaft zu Gesprächen mit der Ufo erkennen lassen, deren momentaner Vorstand sie aber weiterhin als nicht vertretungsberechtigt einschätzt. Das Unternehmen hatte Verhandlungen ab dem 15. Februar vorgeschlagen, wenn der neu zu wählende Ufo-Vorstand im Amt ist. Zuvor könne es «prozessuale Sondierungen zur Vorbereitung dieses Termins» geben, hiess es in einem Brief an die Ufo-Spitze. Dazu sagte Flohr: «Prozessuale Sondierungen ersetzen keine Verhandlungen. Es reicht nicht, dreieinhalb Monate über Ort und Uhrzeit von Terminen zu sprechen.»

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