«Gesundes Essen jederzeit für alle»: UN-Gipfel zum Kampf gegen Hunger

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    UN-Generalsekretär António Guterres hat eine klimafreundlichere Produktion und gerechtere Verteilung von Nahrungsmitteln weltweit gefordert.

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    UN-Generalsekretär António Guterres. (Archivbild) - dpa

    «Wir müssen eine Welt bauen, in der gesundes und nahrhaftes Essen jederzeit für alle vorhanden und bezahlbar ist», sagte Guterres am Donnerstag bei einem Gipfel zum Kampf gegen den Hunger am Rande der UN-Vollversammlung in New York. Guterres erinnerte daran, dass drei Milliarden Menschen weltweit sich keine gesunde Ernährung leisten könnten und 462 Millionen Menschen untergewichtig seien - während gleichzeitig zwei Milliarden Menschen übergewichtig seien und fast ein Drittel aller Nahrungsmittel verloren gingen oder weggeworfen würden.

    Das Problem sei sehr komplex - und von der Corona-Pandemie noch schwieriger gemacht worden, sagte Guterres weiter.

    Der Klimawandel führe vielerorts zu Ernteausfällen. Gleichzeitig trügen die Nahrungsproduktionssysteme weltweit rund ein Drittel aller Treibhausgasausstösse bei und seien für rund 80 Prozent des Verlusts an Biodiversität verantwortlich.

    Zahlreiche Länder und Institutionen kündigten beim «United Nations Food Systems Summit», dem ersten dieser Art, ihre Unterstützung für eine Verbesserung dieser Systeme an, auch finanziell. In einer gemeinsamen Zusammenfassung hielten die Teilnehmer dies auch schriftlich fest. Die USA kündigten zudem beispielsweise an, in den kommenden Jahren mehr als zehn Milliarden Dollar für diesen Zweck ausgeben zu wollen. Die Stiftung von Bill & Melinda Gates will in den kommenden fünf Jahren 922 Millionen Dollar spenden, vor allem um gegen Hunger bei Frauen und Kindern zu kämpfen. Der Gipfel war noch bis Freitag angesetzt. Für Deutschland sollte in der Nacht zum Freitag (MESZ) Bundesentwicklungsminister Gerd Müller sprechen.

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