Meghan Markles Prozess gegen den Verlag des britischen Boulevardblatts «Mail on Sunday» wird von Mitte Januar auf den Herbst 2021 verlegt.
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Meghan Markle sieht sich von der «Mail on Sunday» in ihrer Privatsphähre verletzt - AFP/Archiv
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Das Wichtigste in Kürze

  • Der Prozess von Meghan Markle gegen eine britische Boulevardzeitung wurde verschoben.
  • Statt im Januar findet der Prozess nun im Herbst 2021 statt.

Meghan Markle muss erst im Herbst 2021 vor einem Londoner Gericht erscheinen. Richter Mark Warby vom Londoner High Court stimmte am Donnerstag dem Gesuch der Anwälte von Prinz Harrys Frau zu, die Verhandlung zu verschieben. Ursprünglich wäre der Gerichtstermin für Januar 2021 angesetzt gewesen. Neben «vertraulichen» Gründen gab der Richter an, ein rechtlicher Schritt Markles könnte den Fall möglicherweise auch ohne Prozess lösen.

Die 39-jährige ehemalige US-Schauspielerin hatte gegen den Verlag von Associated Newspapers geklagt, nachdem dessen «Mail on Sunday» sowie Mail Online einen Brief an ihren Vater in Auszügen veröffentlicht hatte.

Sie sieht sich in ihrer Privatsphäre verletzt, zudem wirft sie dem Verlag Urheberrechts- und Datenschutzverletzungen vor. Das Blatt habe zudem den Brief in verkürzter und verzerrender Form wiedergegeben und damit den Konflikt mit ihrem Vater angefacht.

Den Vorwurf, die Boulevardzeitung habe «unehrlich agiert», indem sie das Schreiben manipuliert habe, hatte das Gericht Anfang Mai zurückgewiesen.

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