Laut der R+V Versicherung hat die Geflügelpest in den vergangenen Monaten einen Millionenschaden verursacht. Über 350 Geflügelhalter haben Schäden angemeldet.
Geflügelpest
Tote Nonnengänse liegen an einem Deich nahe der dänischen Grenze. In der Nähe hat es auf der Hallig Oland auch einen ersten Fall der Geflügelpest auf einem Hühnerhof gegeben. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Geflügelpest hat in Deutschland in den letzten Monaten einen hohen Schaden verursacht.
  • So liegt der Gesamtschaden bei über 20 Millionen Euro.
  • Insgesamt hatten über 350 Geflügelhalter Schäden wegen des Virus angemeldet.

Die Geflügelpest hat nach Angaben der R+V Versicherung in den vergangenen Monaten in Deutschland einen Millionenschaden verursacht. Insgesamt hätten mehr als 350 Geflügelhalter im vergangenen Winterhalbjahr Schäden wegen des Vogelgrippe-Virus angemeldet, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Der Gesamtschaden liege voraussichtlich bei mehr als 20 Millionen Euro. Dabei geht es um Einkommensverluste für die Landwirte durch die Folgen der Geflügelpest.

Es seien 100 Versicherungsfälle mehr gezählt worden als bei der bislang grössten Vogelgrippe-Welle 2016/2017. Grund dafür sei eine hochansteckende Virus-Mutation. R+V ist nach eigenen Angaben bundesweit der grösste landwirtschaftliche Tierversicherer.

Die Infektionskrankheit kommt vor allem bei Wasservögeln und anderen Vögeln vor. Die derzeit in Deutschland unter den Wildvögeln verbreiteten Influenzaviren sind nach früheren Angaben des hessischen Umweltministeriums stark an Vögel angepasst. Eine Übertragung auf den Menschen sei deshalb unwahrscheinlich.

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