Seit gestern fliesst wieder russisches Gas durch Nord Stream 1. Auch in der Nacht auf Freitag wurde weiterhin Gas geliefert.
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Nord-Stream-Anlage in Lubmin. (Symbolbild) - AFP/Archiv
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Das Wichtigste in Kürze

  • Die Wartungsarbeiten an Nord Stream 1 sind abgeschlossen.
  • Seit gestern strömt wieder Gas durch die Pipeline Richtung Europa.
  • Etwa 40 Prozent der theoretisch möglichen Menge wird geliefert.

Netzdaten zufolge fliesst seit Abschluss der Wartungsarbeiten weiter kontinuierlich Gas durch die Pipeline Nord Stream 1. Wie aus Angaben der Betreibergesellschaft Nord Stream AG auf ihrer Webseite hervorgeht (Stand 6.15 Uhr), wurden auch in der Nacht von Donnerstag auf Freitag sowie am frühen Freitagmorgen konstant knapp 29,3 Gigawattstunden pro Stunde geliefert.

Das entspricht einer Lieferung von rund 700 Gigawattstunden pro Tag und etwa 40 Prozent der theoretisch möglichen Auslastung. Der Gasfluss liegt damit weiter auf dem Niveau von vor Beginn der zehntägigen Wartungsarbeiten am 11. Juli.

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Die Gasempfangsstation der Ostseepipeline Nord Stream 1 in Lubmin. - Jens Büttner/dpa

Mit dem Betriebsbeginn der Ostsee-Pipeline am Donnerstag hatten sich Befürchtungen, Moskau könnte den Hahn dauerhaft zugedreht lassen, zunächst nicht bewahrheitet. Regierung, Wirtschaft und Experten bereiten sich dennoch auf ein Fortdauern oder gar eine mögliche Verschärfung der Gaskrise vor.

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