Am Sonntag berät der G7 über die Lage in der Ukraine. Auch Präsident Selenskyj wird zugeschaltet.
Wolodymyr Selenskyj
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj während einer Videobotschaft im Ukraine-Krieg. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei einer digitalen Konferenz beraten die G7-Staaten am Sonntag über den Ukraine-Krieg.
  • Demnach wird auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zugeschaltet sein.

Der deutsche Regierungschef Olaf Scholz und die Partner der G7-Staaten werden am Sonntag in einer digitalen Schaltkonferenz über die aktuelle Lage in der Ukraine beraten. Das teilte am Freitag die stellvertretende Regierungssprecherin, Christiane Hoffmann, in Berlin mit.

Bei der Videokonferenz wird demnach auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zugeschaltet sein, um über die Entwicklungen in seinem Land angesichts des russischen Angriffskriegs zu berichten.

Zur G7-Gruppe gehören neben Deutschland auch Frankreich, Italien, Japan, Kanada, das Vereinigte Königreich und die USA. Deutschland hat derzeit den Vorsitz inne.

Europa am 8. Mai von Nazis befreit

Regierungssprecherin Hoffmann betonte, dass das virtuelle Treffen am Sonntag an einem historischen Tag stattfinde. Am 8. Mai wird jährlich an das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa durch die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht erinnert. Der Tag markiert damit auch die Befreiung Europas vom Nationalsozialismus.

Neben der Krisenlage in der Ukraine werden den Angaben zufolge auch weitere tagesaktuelle Themen eine Rolle spielen. Details, auch zum genauen Zeitpunkt des Treffens, gab es zunächst nicht.

Zuvor hatte Hoffmann angekündigt, dass Scholz am Sonntag auch eine Fernsehansprache zum Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa halten werde. Anlass sei der Krieg in der Ukraine. Die Ansprache soll am Abend im Fernsehen ausgestrahlt werden.

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