Frau in Partyzug von Kitzbühel sexuell belästigt
Ein Mann soll eine Frau in einem Partyzug in Deutschland auf der Strecke von Kitzbühel nach Ingolstadt sexuell belästigt haben. Die Bundespolizei nahm ihn fest.

Am Samstag, den 25. Januar, ereignete sich in Deutschland in einem Sonderzug ein Vorfall sexueller Belästigung. Eine 34-jährige Frau wurde auf der Strecke von Kitzbühel nach Ingolstadt Opfer eines Übergriffs, teilte die deutsche Bundespolizei mit.
Auf Höhe Kiefersfelden im Landkreis Rosenheim soll der Mann der Frau unvermittelt in den Schritt gefasst haben. Dies geschah auf der zugehörigen Tanzfläche des Partyzugs, wie aus der offiziellen Polizeimeldung auf dem Presseportal hervorgeht.
Mehrere Partygäste wurden Zeugen des Vorfalls und alarmierten den verantwortlichen Organisator des Zuges. Dieser befand sich ebenfalls an Bord und verständigte umgehend die Polizei, meldet die «Zeit».
Frau fordert Stopp, Mann verhält sich aggressiv
Die betroffene Frau forderte den Mann auf, sein Verhalten sofort einzustellen. Der Beschuldigte reagierte daraufhin laut Zeugenaussagen aufbrausend und aggressiv, so die Bundespolizei.

Bei der Ankunft am Bahnhof Rosenheim erwarteten Bundespolizisten den Mann bereits. Er erklärte gegenüber den Beamten, sich an den Vorfall nicht mehr erinnern zu können.
Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa 1,6 Promille bei dem Beschuldigten. Dies teilte ein Polizeisprecher laut «n-tv» mit.
Staatsanwaltschaft leitet Verfahren ein
Nach Aufnahme der Zeugenaussagen durfte der Sonderzug seine Fahrt fortsetzen. Der beschuldigte Mann wurde jedoch von der Weiterfahrt ausgeschlossen, berichtet die «Zeit».
Die Rosenheimer Staatsanwaltschaft ordnete eine Sicherheitsleistung für das anstehende Strafverfahren an. Der Mann musste 1100 Euro (rund 1013 Franken) hinterlegen, bevor er die Dienststelle wieder verlassen durfte.
Ob es sich bei der Zugreise um eine geschlossene Gesellschaft handelte, konnte nicht geklärt werden. Die Geschädigte und die Zeugen konnten ihre Reise ohne weitere Zwischenfälle fortsetzen, so die Bundespolizei.












