Franz von Assisi bleibt auch nach 800 Jahren unvergessen
Franz von Assisi fasziniert Menschen weltweit und prägt bis heute Kirche, Friedensarbeit, Umweltschutz und das Leben in Assisi.

Zum 800. Todestag von Franz von Assisi rückt der Heilige ins Zentrum zahlreicher Feiern in Italien und der katholischen Kirche. Besonders Assisi erinnert mit Pilgern und Veranstaltungen an seinen berühmten Sohn.
In der Stadt ist Franziskus allgegenwärtig, von Strassenkünstlern bis zu Geschäften und Hotels. Laut «Ostbelgien Direkt» besuchten im vergangenen Jahr rund fünf Millionen Menschen Assisi.
Der Heilige starb am Abend des 3. Oktober 1226, während sein Gedenktag am 4. Oktober begangen wird. «Vatican News» berichtet über die Kapelle, die an seinen Sterbeort in Santa Maria degli Angeli erinnert.
Franz von Assisi bleibt ein Vorbild für Frieden
Papst Leo XIV. würdigte Franziskus zum Jubiläum als Vorbild für Liebe, Frieden und Nächstenliebe. Dabei verwies er auf dessen geistliches Erbe und die weiterhin grosse franziskanische Gemeinschaft.
Franz von Assisi setzte sich für ein friedliches Zusammenleben ein und wird heute auch mit Umwelt- und Tierschutz verbunden. «kath.ch» hebt zudem seine Bedeutung für den interreligiösen Dialog und die Friedensarbeit hervor.
Zum Jubiläumsjahr finden in Assisi zahlreiche Veranstaltungen statt, an denen auch italienische Spitzenvertreter teilnehmen. Nach Angaben von «kath.ch» wird der Papst im Oktober erneut zu einem Friedenstreffen erwartet.
Ein Heiliger prägt seine Heimat bis heute
Assisi profitiert stark von der anhaltenden Faszination für Franziskus und zieht Pilger sowie Touristen aus aller Welt an. Die Stadt zählt deshalb zu den bedeutendsten religiösen Reisezielen Italiens.

Auch der italienische Staat würdigt Franziskus besonders und hat den 4. Oktober wieder zum landesweiten Feiertag erklärt. «Ostbelgien Direkt» berichtet, dass dieser künftig jedes Jahr gelten soll.
Sein Lebensweg begann als Sohn eines wohlhabenden Tuchhändlers und führte ihn schliesslich zum einfachen Leben als Bettelprediger. «Ostbelgien Direkt» beschreibt, wie seine Gemeinschaft 1209 vom Papst anerkannt wurde und daraus der Franziskanerorden entstand.
















