Frankreichs Aussenminister zu Rubio-Rede: Ändert unsere Strategie nicht
Aus Sicht von Frankreichs Aussenminister Jean-Noël Barrot ändert die Rede von US-Amtskollegen Marco Rubio bei der Münchner Sicherheitskonferenz nichts am eigenen Kurs. Barrot sagte, er verstehe, warum die Rede positiv aufgefasst wurde, aber «wird das unsere Strategie ändern? Natürlich nicht!» Man werde ein starkes, unabhängiges Europa abliefern, «ungeachtet der Reden, die wir bei der Münchner Sicherheitskonferenz hören, wie gescheit sie auch sein mögen».

Auf die Frage eines Journalisten, ob die Rede ihn beruhigt habe, entgegnete Barrot: «Sehe ich so aus, als müsste ich beruhigt werden?» Dennoch sagte der Minister, auf ein gemeinsames Vermächtnis zu verweisen, könne in Europa nur mit Applaus entgegengenommen werden. Auch der Gedanke, dass manche Herausforderungen nicht von einem Land allein gelöst werden könnten, finde in Europa natürlich Anklang.
Rubio hatte Europa in seiner Rede nach tiefen Verwerfungen in den transatlantischen Beziehungen in den ersten Monaten der Amtszeit von US-Präsident Donald Trump die Hand gereicht. «Unser Schicksal ist und bleibt untrennbar mit Ihrem verbunden», sagte er. Den Vereinigten Staaten liege die gemeinsame Zukunft sehr am Herzen.








