Frankreich ruft wegen Hitze höchsten Krisenmodus aus

Melsada Zec-Zejnic
Melsada Zec-Zejnic

Frankreich,

In Frankreich steigen die Temperaturen örtlich auf über 44 Grad. Die Regierung ruft den höchsten Krisenmodus für das Gesundheitssystem aus.

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Während einer Hitzewelle in Paris erfrischen sich die Menschen am Trocadero-Brunnen in der Nähe des Eiffelturms. - keystone

Frankreich erlebt derzeit eine Hitzewelle mit landesweiten Spitzenwerten deutlich über 40 Grad. Météo‑France habe an zahlreichen Stationen Juni‑Rekorde verzeichnet und örtlich über 44 Grad gemessen, wie «Tagesschau» berichtet.

Frankreichs Premier Sébastien Lecornu hat wegen der Hitzewelle den höchsten Krisenmodus für das Gesundheitssystem ausgerufen, berichtet «n-tv». Angeordnet wurden unter anderem mehr Klinikpersonal, Anpassungen im Krankenhausbetrieb und die Verschiebung nicht dringender Eingriffe.

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Extreme Hitze macht vor allem älteren Menschen zu schaffen. (Symbolbild) - keystone

Météo-France rief für 58 Departements die höchste Warnstufe Rot aus, so «Zeit». Die durchschnittliche Tages- und Nachttemperatur erreichte auf dem Festland Werte, die seit Messbeginn 1947 nicht verzeichnet wurden.

Extreme Hitze belastet Alltag und Infrastruktur

Die Hitzewelle belastet in Frankreich auch Infrastruktur und Alltag stark, berichtet «BR24». Demnach werden einzelne Atomkraftwerke gedrosselt, um Flüsse nicht zusätzlich zu erwärmen, während der Eiffelturm wegen der Hitze frühzeitig geschlossen wurde.

Die Hitzewelle geht laut «Tagesschau» auch mit einer erhöhten Zahl tödlicher Badeunfälle einher. Nach Regierungsangaben kamen binnen weniger Tage Dutzende Menschen in Gewässern ums Leben.

Sollte Europa besser auf Hitzewellen vorbereitet sein?

Die Hitzewelle geht laut «Spiegel» mit erheblichen Gesundheitsrisiken einher. Besonders ältere Menschen und chronisch Kranke seien durch anhaltend hohe Tages- und Nachttemperaturen gefährdet, weshalb Gesundheitsdienste ihre Bereitschaft erhöhen.

Extreme Temperaturen legen Baustellen lahm

Météo-France und die Behörden rufen die Bevölkerung zu Schutzmassnahmen gegen die Hitze auf, berichtet «Euronews». Empfohlen werden ausreichend Flüssigkeit, möglichst wenig körperliche Anstrengung und der Aufenthalt in kühlen Räumen.

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Wegen der Hitze wurden rund 2.000 Schulen geschlossen. (Symbolbild) - getty images

Rund 2.000 Schulen wurden wegen der Hitzewelle bereits geschlossen, berichtet die «Tagesschau». Auch Baustellen in vielen Départements müssen ausgesetzt werden, um Beschäftigte vor der extremen Hitze zu schützen.

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Kommentare

User #3299 (nicht angemeldet)

"Schulen werden geschlossen", das hatten wir doch schon mal, kam nicht gut. Also bitte nicht zu lange.

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