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    Firma von René Benko: Signa Prime braucht zwei Milliarden Euro

    Redaktion
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    Österreich,

    Das Imperium des in Ungnade gefallenen Unternehmer-Wunderkinds René Benko bröckelt weiter. Nun erbittet seine Signa Prime zwei Milliarden Euro von Investoren.

    René Benko
    Im Benko-Prozess wurden weitere Forderungen anerkannt. (Archivbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Das Unternehmen Signa Prime benötigt in den kommenden Monaten zwei Milliarden Euro.
    • René Benko hat den Beiratsvorsitz jüngst aufgegeben.
    • Nun soll sich der Restrukturierungsexperte Arndt Geiwitz um die Belange kümmern.

    Das Immobilien-Imperium von René Benko, Signa Prime, steht vor finanziellen Herausforderungen. Das Unternehmen benötigt dringend zwei Milliarden Euro (1,93 Milliarden Franken) zur Überbrückung einer Finanzierungslücke. In den letzten Tagen hat sich Signa Prime an Investoren gewandt, um diese Summe zu erhalten.

    Signa Logo René Benko
    Ein Gebäude mit dem Signa-Logo. (Symbolbild) - keystone

    Signa Prime ist Miteigentümer des Kaufhauses Selfridges in London. Das Unternehmen von René Benko hat potenziellen Investoren mitgeteilt, dass es allein dieses Jahr umgerechnet rund 483,5 Millionen Franken benötigt. Für die erste Hälfte des Jahres 2024 werden weitere 1,5 Milliarden Euro (1,45 Milliarden Franken) benötigt.

    René Benko gab Beiratsvorsitz ab

    Bisher haben einige der angesprochenen Unternehmen die Anfrage von Signa Prime abgelehnt. Andere befinden sich noch in der Prüfungsphase des Finanzierungsantrags.

    Arndt Geiwitz René Benko
    Arndt Geiwitz soll die Restrukturierung der Signa von René Benko umsetzen. (Archivbild) - keystone

    Vor dem Restrukturierungsexperten Arndt Geiwitz liegen nun grosse Aufgaben. Er hatte den Vorsitz des Beirats jüngst von René Benko übernommen. Geiwitz plant, bis Ende November einen Umstrukturierungsplan vorzulegen.

    Luxusgüter und sinkende Immobilienwerte

    Signa Prime besitzt viele Luxusgüter im Wert von insgesamt 23 Milliarden Euro. Dazu gehören Anteile am Berliner KaDeWe und am Hotel Bauer in Venedig. Steigende Zinsen und sinkende Immobilienwerte haben jedoch die Liquidität des Unternehmens beeinträchtigt und Bauarbeiten an mehreren Standorten gestoppt.

    Signa musste bereits seinen Anteil an der Gesellschaft, die Selfridges betreibt, reduzieren. Sein Partner, die Central Group, hat diese Woche ein Darlehen in Eigenkapital umgewandelt.

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