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    Faeser bleibt als hessische SPD-Spitzenkandidatin Ministerin

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    Deutschland,

    Am Freitag will sich Faeser erklären, ob sie als Spitzenkandidatin für die SPD in Hessen antritt. Einem Bericht zufolge will sie in diesem Fall nach Absprache mit dem Kanzler Bundesinnenministerin bleiben.

    «Mein Herz ist in Hessen»: Bundesinnenministerin Nancy Faeser.
    «Mein Herz ist in Hessen»: Bundesinnenministerin Nancy Faeser. - Sebastian Gollnow/dpa

    Nancy Faeser wird einem Medienbericht zufolge auch im Fall einer SPD-Spitzenkandidatur in Hessen erst einmal Bundesinnenministerin bleiben. Darauf habe sich Faeser mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) verständigt, berichtete die «Süddeutsche Zeitung».

    An diesem Freitag soll sich Faeser, die auch hessische SPD-Vorsitzende ist, bei einer SPD-Veranstaltung in Friedewald zu ihren Plänen erklären – also auch zu einer möglichen Spitzenkandidatur zur Landtagswahl.

    Ein Sprecher der SPD Hessen sagte der Deutschen Presse-Agentur am Montagabend auf Anfrage zu dem «SZ»-Bericht, es handele sich um «Spekulationen». Am Freitag werde aber «eine weise Entscheidung» getroffen. Das Bundesinnenministerium und das Kanzleramt wollten den Bericht nicht kommentieren.

    Faeser hatte mit dem Satz «Mein Herz ist in Hessen» auf einem Parteitag im vergangenen Frühjahr viele Erwartungen der hessischen Genossen geschürt. Ein klares Bekenntnis dazu, ob sie auch ihre politische Zukunft in ihrem Heimatbundesland sieht, vermeidet die 52-Jährige seitdem aber hartnäckig.

    Fast alle im hessischen Landtag vertretenen Parteien haben bereits erklärt, mit welchem Spitzenpersonal sie in den Wahlkampf für die Abstimmung am 8. Oktober gehen werden – bis auf SPD und Linke.

    Die Christdemokraten gehen mit dem amtierenden Ministerpräsidenten Boris Rhein ins Rennen. Für die derzeit mitregierenden Grünen will Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir antreten.

    Ein Wahlsieg der SPD in Hessen gilt wegen der starken Konkurrenz von CDU und Grünen alles andere als ausgemacht. Bei einer Wahlumfrage im vergangenen Herbst war die CDU auf 27 Prozent der Stimmen gekommen, Grüne und SPD landeten bei jeweils 22 Prozent der Wählerzustimmung.

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