Österreichs Ex-Kanzler Sebastian Kurz engagiert sich ehrenamtlich im Kampf gegen Antisemitismus und Rassismus.
ARCHIV - Sebastian Kurz, ehemaliger Bundeskanzler der Republik Österreich. Foto: Peter Kneffel/dpa
ARCHIV - Sebastian Kurz, ehemaliger Bundeskanzler der Republik Österreich. Foto: Peter Kneffel/dpa - sda - Keystone/dpa/Peter Kneffel

Das Wichtigste in Kürze

  • Sebastian Kurz engagiert sich ehrenamtlich gegen Antisemitismus und Rassismus.
  • Er ist nun Vorsitzender im Europäischen Rat für Toleranz und Versöhnung.
  • Das Amt teilt er sich mit dem britischen Ex-Premier Tony Blair.

Sebastian Kurz, ehemaliger Kanzler von Österreich, engagiert sich im Kampf gegen Rassismus und Antisemitsmus. Ehrenamtlich! Der 35-Jährige sei nun Vorsitzender im Europäischen Rat für Toleranz und Versöhnung (ECTR), schrieb ECTR-Präsident Moshe Kantor auf Twitter. Das Amt teilt er sich mit dem britischen Ex-Premier Tony Blair.

«Wir hätten niemand Besseren finden können, um mit Leidenschaft, Weisheit und Entschlossenheit zu führen.» Kurz solle in der neuen Tätigkeit seine internationalen Kontakte einbringen, teilte die ÖVP mit. Dem 2008 gegründeten Rat gehört laut Organisation unter anderem auch die ehemalige deutsche Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth an.

Kurz hatte sich auch während seiner Zeit als Regierungschef deutlich an die Seite Israels gestellt. Er war bereits damals vehement gegen Judenhass eingetreten.

Er war nach Korruptionsvorwürfen, deren Berechtigung er bestreitet, 2021 von seinem Amt zurückgetreten. Demnächst wird Kurz bei dem milliardenschweren US-Investor und Donald Trump-Unterstützer Peter Thiel als «Global Strategist» arbeiten.

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