Ex Aussenminister Georgiens in Stichwahl um Präsidentenamt
Der Wahlausgang um das Präsidentenamt in Georgien blieb ohne absolute Mehrheit. Es kommt zur Stichwahl. Darunter die Ex-Aussenminister.

Das Wichtigste in Kürze
- Keiner der Kandidaten in der georgischen Präsidentenwahl erreichte eine absolute Mehrheit.
- Es kommt zur Stichwahl zwischen zwei früheren Aussenministern des Westbalkan-Landes.
In Georgien entscheidet eine Stichwahl zweier früherer Aussenminister über den künftigen Präsidenten des kleinen Staates am Schwarzen Meer. Nach Angaben der Wahlkommission in Tiflis von heute Montagmorgen erreichte keiner der Kandidaten die notwendige absolute Mehrheit.
Nach Auswertung von über 98 Prozent der Stimmzettel erhielt die frühere Aussenministerin und Favoritin Salome Surabischwili 38,6 Prozent der Stimmen, ihr schärfster Konkurrent Grigol Waschadse, ebenfalls früherer Aussenminister, kam auf 37,7 Prozent. Die übrigen 23 Kandidaten lagen deutlich dahinter.
Surabischwili trat als unabhängige Kandidatin an und wurde von der Regierungspartei Georgischer Traum unterstützt. Bei einem Wahlerfolg wäre die 66-Jährige die erste Frau im höchsten Staatsamt in Tiflis.
Die Wahlbeteiligung im ersten Durchgang lag nach vorläufigen Angaben der Wahlkommission bei 46,7 Prozent. Gut 3,5 Millionen Menschen waren zur Wahl aufgerufen. Präsident Giorgi Margwelaschwili war nicht erneut angetreten.











