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    EU-Staaten arbeiten an neuem Paket mit Russland-Sanktionen

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    Belgien,

    Die EU diskutiert über ein neues Paket mit Russland-Sanktionen. Damit soll die Schattenflotte und Hersteller von Drohnen in China bestraft werden.

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    Die EU unterstützt die Ukraine im Krieg auch mit Sanktionen gegen Russland. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die EU plant ein weiteres Sanktions-Paket gegen Russland.
    • Damit soll unter anderem härter gegen die Schattenflotte vorgegangen werden.
    • Das neue Paket soll zum Jahrestag der russischen Invasion kommen.

    In der EU wird wegen des anhaltenden russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine ein 15. Sanktionspaket vorbereitet. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur diskutierten Vertreter der 27 Mitgliedstaaten am Mittwochabend erstmals über neue Vorschläge der Europäischen Kommission, die ein schärferes Vorgehen gegen die sogenannte russische Schattenflotte für den Transport von Öl und Ölprodukten vorsehen. Zudem ist unter anderem geplant, Unternehmen mit Sitz in China ins Visier zu nehmen, die an der Herstellung von Drohnen für den russischen Krieg gegen die Ukraine beteiligt sind.

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    Mit einer sogenannten Schattenflotte umgeht Russland den Öldeckel. (Symbolbild) - AFP

    Russland wird seit langem vorgeworfen, zur Umgehung eines westlichen Preisdeckels für russische Ölexporte in Drittstaaten auf Schiffe zu setzen, die nicht in der Hand westlicher Reedereien oder von westlichen Versicherungen versichert worden sind. Nach Ansicht von Experten gibt es dabei grosse Risiken für die Schifffahrt und die Umwelt. Sie weisen zum Beispiel darauf hin, dass viele Tanker überaltert seien, technische Mängel hätten und zeitweise ohne automatisches Identifizierungssystem unterwegs seien. Ostseeanrainer wie Schweden fordern deswegen schon seit Monaten ein schärferes Vorgehen gegen beteiligte Schiffseigentümer, Betreiber und Versicherungsgesellschaften.

    Weiteres Sanktionspaket könnte zum Jahrestag kommen

    Grossbritannien war Anfang der Woche mit neuen Strafmassnahmen gegen die russische «Schattenflotte» vorangegangen und hatte 30 Schiffe auf seine Sanktionsliste gesetzt. In der EU könnten es den Planungen der EU-Kommission zufolge sogar um die 50 werden. Sie dürften dann zum Beispiel nicht mehr in Häfen in EU-Staaten einlaufen. Mehr als zwei Dutzend Schiffe hatte die EU bereits im Juni gelistet.

    Das bislang letzte Paket der EU mit Russland-Sanktionen war im Juni beschlossen worden. Es umfasste vor allem Massnahmen gegen milliardenschwere Geschäfte mit Flüssigerdgas (LNG) und Unternehmen, die an der Umgehung von Sanktionen beteiligt sind. Ein weiteres EU-Paket mit Russland-Sanktionen soll es nach derzeitigen Plänen im kommenden Februar zum dritten Jahrestag des Kriegs gegen die Ukraine geben. Die jetzt geplanten Strafmassnahmen sollen bis spätestens Jahresende beschlossen sein.

    Kommentare

    User #7406 (nicht angemeldet)

    Und die eigene Wirtschaft geht weiter kaputt. Ohne billiges Gas und Öl wird es wohl mit Deutschland Nichts mehr werden.

    User #3500 (nicht angemeldet)

    Es werden Länder Sanktioniert, in denen unsere gesamte Elektrotechnik hergestellt wird. Die uns Brennstäbe, Gas, Metalle und Dünger liefern. Wie dumm muss man sein?

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