EU-Parlamentspräsidentin mahnt bei Migrationsdebatte Humanität an
Präsidentin des Europaparlaments, Roberta Metsola, appelliert an die Menschlichkeit hinsichtlich der anhaltende Debatte zur Migration in der EU.

Das Wichtigste in Kürze
- Die anhaltende Debatte zur Migration in der EU hat an die Menschlichkeit appelliert.
- Sie betonte, dass kein Mensch bei dem Versuch, Europa zu erreichen, sterben sollte.
- Dies, weil sich anhand der Zahlen zeigt, dass eine Desensibilisierung stattfindet.
Hinsichtlich der Debatte zur Migration in der EU hat die Präsidentin des Europaparlaments, Roberta Metsola, an die Menschlichkeit appelliert.
Am Donnerstag bei einem Treffen der Staats- und Regierungschefs der EU in Brüssel appelliert sie an die Menschlichkeit. Sie betonte, dass niemand bei dem Versuch, Europa zu erreichen, in europäischen Gewässern sterben sollte.
«Wir neigen dazu, desensibilisiert zu werden»
«Das muss der absolute Punkt sein, den wir nie vergessen, wenn wir über Zahlen sprechen, denn wir neigen dazu, desensibilisiert zu werden, wenn die Zahlen grösser werden.»
Metsola antworte damit auf eine Frage des Menschenrechts. Die angesichts zahlreicher verheerender Bootsunglücke und Gewalt, denen Migranten teils ausgesetzt seien. Der Internationalen Organisation für Migration (IOM) zufolge starben beim Weg über das Mittelmeer 2022 knapp 2400 Menschen auf der Flucht.
















