EU

EU-Gericht verhandelt über Sendeverbot für RT France

AFP
AFP

Luxemburg,

Das EU-Gericht in Luxemburg hat am Freitag über das von der EU verhängte Sendeverbot gegen das russische Staatsmedium RT - ehemals Russia Today - in Frankreich verhandelt.

RT-Logo
RT-Logo - AFP/Archiv

Der Sender argumentierte, mit dem Verbot werde gegen die Meinungsfreiheit verstossen. Bei RT France handele es sich nicht um ein Propagandainstrument. Ein Urteil wird in den kommenden Monaten erwartet. (Az. T-125/22)

Die Vertreter der EU und Frankreichs widersprachen vor Gericht der Auffassung von RT. Der Sender habe Propaganda verbreitet und unter Missachtung der Fakten die Rhetorik der russischen Regierung übernommen. So sei der Angriff Russlands auf die Ukraine als begrenzte Verteidigungsaktion und Reaktion auf angebliche ukrainische Provokationen dargestellt worden.

Die EU hatte russischen Staatsmedien Anfang März wegen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine sowohl im Fernsehen als auch im Internet verboten, ihre Inhalte zu verbreiten. Dagegen zog RT France vor das EU-Gericht. Ein Eilantrag wurde Ende März abgelehnt.

Kommentare

Weiterlesen

trump
26 Interaktionen
«Überwachen»
Ed Sheeran Macklemore
27 Interaktionen
Tour-Skandal

MEHR IN NEWS

migros
Grosser Umbruch
1 Interaktionen
Philadelphia
Das Training für die Kleinsten funktioniert über Bewegung, Fantasie und Spass. Immer mit dabei ist der MuTiger.
2 Interaktionen
Training für Kids
In Gossau gibt es noch 64 leerstehende Wohnungen. (Symbolbild) - Adobe Stock
900 frei

MEHR EU

sdf
25 Interaktionen
Brüssel
ceuta
Strassburg
Ursula von der Leyen
73 Interaktionen
Vorhaben
Mark Carney
67 Interaktionen
Carneys Rede

MEHR AUS LUXEMBURG

Der Abend in Frankfurt am Main
13 Interaktionen
Im Euroraum
Luxemburg
9 Interaktionen
Funde
12 Interaktionen
Luxemburg