EU: Endgültig grünes Licht für Verbot von Einmal-Plastik

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    Belgien,

    Das Verbot etlicher Wegwerfprodukte aus Plastik ist in der Europäischen Union endgültig verabschiedet.

    Meeresmüll
    Ein Mann sammelt Plastik an der von Müll übersäten Küste des Arabisches Meeres in Mumbai. - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Das Europaparlament und die EU-Länder hatten die Änderungen zuvor bereits ausgehandelt und angenommen.

    Die EU-Staaten stimmten in Brüssel für entsprechende neue Regeln, die vor allem die Meere vor Vermüllung bewahren sollen.

    Das Europaparlament und die EU-Länder hatten die Änderungen zuvor bereits ausgehandelt und angenommen.

    Ab 2021 sollen nun Produkte vom europäischen Markt verschwinden, für die es Alternativen gibt. Dazu gehören etwa Plastikteller und -besteck sowie Strohhalme und Wattestäbchen aus Kunststoff. Auch Luftballonstäbe sind betroffen.

    Die EU-Kommission verspricht sich von dem Plan grosse Umweltvorteile. Die Massnahmen sollen den Ausstoss von Kohlendioxid erheblich verringern, Umweltschäden vermeiden und Spareffekte für Verbraucher bringen.

    Hintergrund ist die enorme Menge an Plastikmüll, die in den Meeren treibt. Plastik kann Tieren gefährlich werden, weil sie sich etwa darin verheddern oder es mit Nahrung verwechseln. Über den Verzehr von Meerestieren kann der Kunststoff letztlich auch in den menschlichen Körper gelangen. Ohne eine Kursänderung könnte es laut EU-Kommission im Jahr 2050 bereits mehr Plastik als Fisch in den Ozeanen geben.

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